Bürgermeisterwahl

Erster! Fich gibt seine Unterlagen ab

Rainer Fich ist der Erste: Der Bad Vilbeler SPD-Vorsitzende hat nun bei Wahlleiter Walter Lassek seine Bewerbungsunterlagen für die Bürgermeisterwahl im kommenden März eingereicht.

Rainer Fich ist der Erste: Der Bad Vilbeler SPD-Vorsitzende hat nun bei Wahlleiter Walter Lassek seine Bewerbungsunterlagen für die Bürgermeisterwahl im kommenden März eingereicht. „40 Jahre CDU-Herrschaft in Bad Vilbel sind genug“, sagt Fich und stellt dar, wofür er sich in Bad Vilbel besonders engagieren wird.

Die SPD hält er für die einzige Bad Vilbeler Partei, die noch bereit ist, mit dem CDU/FDP-geführten Magistrat über die besseren Konzepte für Bad Vilbel zu streiten. „Bad Vilbel stand lange Jahre im Speckgürtel des Rhein-Main-Gebiets finanziell gut da. Und die Bürger Bad Vilbels konnten durch moderate Steuern und Gebühren profitieren. Dieser Bonus ist aufgebraucht. Bad Vilbel macht seit Jahren Miese, und die Bürger bezahlen das teuer“, sagt Fich.

Die Gewerbeansiedlung im Quellenpark sei durch zahlreiche „größenwahnsinnige“ Projekte regelmäßig gescheitert. „Ich halte eine Ansiedlung durch verschiedene Firmen für das bessere Konzept, statt immer wieder auf einen Großinvestor zu warten, der im Falle des Scheiterns ein ganzes Gewerbegebiet lahmlegt.“

Auch die Entwicklung in der Innenstadt bedarf laut Fich einer weiteren großen Anstrengung. „Links und rechts der Neuen Mitte verödet die Frankfurter Straße mehr als je zuvor. Ein sicheres und erholsames Einkaufen wird nur erreicht, wenn der Kraftfahrzeugverkehr in der Frankfurter Straße deutlich reduziert werden kann“, sagt der Bürgermeisterkandidat. In der gesamten Stadt solle der Autoverkehr reduziert, der Rad- und öffentliche Verkehr gestärkt werden.

Auch bei der Familienpolitik sieht Fich noch zu viele veraltete Konzepte. Es muss selbstverständlich sein, dass alle Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Ende der Grundschulzeit eine bedarfsgerechte Betreuung erhalten. Eine wachsende Stadt wie Bad Vilbel müsse sich hier mit aller Kraft einsetzen und sich damit für junge Familien und auch neue Gewerbeansiedlungen besonders attraktiv machen, sagt Fich. Enorme Anstrengungen seien erforderlich, um mehr günstigen Wohnraum zu schaffen. Die Genossenschaft für Bauen und Wohnen in Bad Vilbel sei hier unbedingt mit in die Pflicht zu nehmen.

Weitere Anliegen Fichs sind, die Kita-Gebühren schrittweise zu senken und fehlende Schülerbetreuungsplätze auszugleichen. Auch wolle Fich nicht nur Schulden abbauen und durch starke Gewerbeeinahmen Steuern senken, sondern auch für die wiederholende Straßenbeitragssatzung kämpfen.

(fnp)

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