Gebühren sollen steigen, Geschwisterrabatt erweitert

  • Thomas Kopp
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Bad Vilbeler Eltern müssen sich auf eine Erhöhung der Kita-Gebühren einstellen. Doch soll diese zu mehr Kalkulationssicherheit führen – und auch Vorteilen für Eltern mit Kindern in Kita und Schule.

Bad Vilbeler Eltern müssen sich auf eine Erhöhung der Kita-Gebühren einstellen. Doch soll diese zu mehr Kalkulationssicherheit führen – und auch Vorteilen für Eltern mit Kindern in Kita und Schule.

Wie Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn (FDP) berichtete, habe es mehrere Gespräche mit dem Elternbeirat der Kitas gegeben. Dabei sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass drastische Gebührenerhöhungen wie in der Vergangenheit vermieden werden sollen. „Wir lehnen uns an das Karbener Modell an und berücksichtigen jährlich etwaige Tariferhöhungen für die Erzieherinnen und die Inflation. Es geht dabei um einstellige Euro-Beträge für die Eltern, die Belastung wird also absehbar sein“, skizziert Freund-Hahn. Die Kita-Satzung sei dafür nicht zu ändern, allerdings müsse das Parlament diesem Modell noch zustimmen.

Ebenfalls vorgesehen ist eine Änderung des Geschwistertarifs. Bislang konnten nur Eltern einen Rabatt in Anspruch nehmen, die zwei oder mehr Kinder in der Kita haben. Das soll künftig auf Eltern ausgeweitet werden, die zum Beispiel ein Kind in der Kita und ein Kind in der Schulbetreuung haben. Dafür allerdings wird der Rabatt insgesamt kleiner. „Damit wollen wir die Lasten gerechter verteilen“, erklärt Freund-Hahn. Die parlamentarische Diskussion dazu wird aber noch etwas auf sich warten lassen.

Eine Änderung hat es zudem in der Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte gegeben. Dort hat Mirjam Fuhrmann die Leitung von Maria Skorupski übernommen, die nun gemeinsam mit Sabine Kirner Stellvertreterin ist. Freund-Hahn dankte Skorupski für die gute Zusammenarbeit und wünschte sich dies auch von der Nachfolgerin.

(kop)

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