Nach Mathe-Wettbewerb des Landes

Georg-Büchner-Gymnasium ehrt seine Mathe-Asse

  • VonDieter Deul
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Gleich acht Mathe-Asse werden am Georg-Büchner-Gymnasium geehrt. Dort hatte der achte Jahrgang an einem Landeswettbewerb teilgenommen, fünf Schüler vertreten die Schule jetzt in einer Regionalrunde. Drei Schüler sind bei der Landes-Olympiade dabei – die Fünftklässlerin Annina Pelster hat sogar bisher die beste Leistung aller hessischen Schüler erzielt.

Die Mensa des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG) ist schon um acht Uhr gut gefüllt. Der komplette achte Jahrgang mit 149 Schülern ist anwesend – sie alle haben am Mathe-Wettbewerb des Landes teilgenommen. Dabei ging es auch um eine Auffrischung, denn in den anderthalbstündigen Tests tauchte der Stoff der vorangegangenen drei Jahre wieder auf: Prozentrechnung, Gleichungen, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Geometrie, dazu gab es noch Knobelaufgaben.

Fünf GBG-Schüler werden ihr Gymnasium am 8. März beim Regionalwettbewerb in Wölfersheim vertreten: neben dem Erstplatzierten Sebastian Krüll (8f) auch Bastian Mogel (8a), Finn Brandt (8e), Annika Gilbert (8e) und Tamara Baumann (8b). Alle fünf Gewinner haben neben der Urkunde Geschicklichkeitsspiele bekommen, die vom Förderverein gesponsert sind. Auch zwei Klassen werden gelobt für den besten Notendurchschnitt: die 8f mit 2,4 und die 8e mit 2,5. Julia Haas, die Sprecherin der Mathe-Fachschaft, erinnert sich an das vergangene Jahr, wo das GBG im zweitbesten Viertel des Landeswettbewerbs landete.

Vierstündiger Test

Doch es gibt noch einen zweiten, freiwilligen Wettbewerb: die Mathe-Olympiade. Dafür sprechen die Lehrer besonders begabte Schüler an. Diesmal haben sich 17 Schüler aus den fünften bis neunten Klassen der Herausforderung gestellt, die zunächst mit Extra-Hausaufgaben und dann noch einer vierstündigen Arbeit zu Buche schlug. Nun haben sich Annina Pelster (5b), Kyan Köttner (5d) und Lennard Rölike (6e) für das Landes-Finale am Samstag, 25. Februar, in Darmstadt qualifiziert. Besondere Hoffnungen setzt Haas auf Annika, die in der zweiten Runde das landesweit beste Ergebnis schaffte und so „schon mal den inoffiziellen Landestitel“ gewonnen habe.

Mathe sei aber nur eines ihrer Lieblingsfächer, sagt die zehnjährige Annina – neben Englisch, Kunst und Musik. Aber das Rechnen macht ihr schon besonderen Spaß, vor allem Textaufgaben. So eine kam auch in dem Test vor. Da gab es Zahlenkarten, die so zu legen waren, dass alle möglichen Kombinationen vorkamen, erzählt sie. Kyan (11), der Zweitplatzierte der Mathe-Olympiade, findet besonders die Knobelaufgaben gut.

Ehrgeiz gefragt

Er erinnert sich auch an einen begabten Mitschüler, der aber die Qualifikation wegen Sprachproblemen nicht schaffte. Zu oft habe er bei den Aufgaben im Wörterbuch nachschauen müssen, ergänzt Haas. Doch nächstes Jahr werde er bestimmt dabei sein. Denn Mathe sei eigentlich kein schweres Fach, „wenn man regelmäßig übt“. Mit Fleiß könne man da „einiges reißen“, aber viele hätten diesen Ehrgeiz nicht.

Schulleiterin Kamm merkt an, dass es in der achten Klasse aber auch schon darum gehe, Prioritäten in den Fächern zu setzen: „Die wenigsten haben Talent in allen Fächern.“ Und dazu kämen mit der Pubertät auch private Interessen.

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