Hahn: Viele Aufgaben in Vilbel

„Das Jahr 2015 wird wieder ein Jahr der Eigenverantwortung der heimischen Politik in unserer Quellen- und Festspielstadt. Die Gängelung durch Landesgesetze und landrätliche Kommunalaufsicht muss beendet werden.

„Das Jahr 2015 wird wieder ein Jahr der Eigenverantwortung der heimischen Politik in unserer Quellen- und Festspielstadt. Die Gängelung durch Landesgesetze und landrätliche Kommunalaufsicht muss beendet werden.“ Mit dieser Maxime geht der FDP-Fraktionsvorsitzende Jörg-Uwe Hahn in das letzte Jahr vor der gemeinsamen Kommunal- und Bürgermeisterwahl im März 2016.

„Wir Liberale werden 2015 nutzen, um unsere noch offenen Arbeiten zur Haushaltssanierung, Erweiterung der Infrastruktur, weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und dem größer werdenden Bereich der Unterbringung von Flüchtlingen abzuschließen. Und dann wird Wahlkampf gemacht,“ kündigte der FDP-Fraktionschef an.

Leider sei Bad Vilbel in einigen Bereichen „von oben“ gebremst. „Würde Segmüller bei uns die Pforten 2015 öffnen können, hätten wir wohl keine Haushaltsprobleme mehr. Aber der Neid einiger Nachbarbürgermeister und das falsche Einzelhandelskonzept in der Region Rhein / Main zwingt zu langjährigen Prozessen. Ich erwarte von der neuen CDU-SPD Mehrheit in der Region, dass jetzt die vom Gericht vorgeschlagene Einigung erfolgt“.

Auf einer erfolgreichen Arbeit der Koalition von CDU und FDP in der Quellenstadt könne die FDP gut aufbauen. „2014 ist vieles von uns nach vorne gebracht worden.“ Die Bibliotheksbrücke werde sehr gut angenommen, wie auch die gesamte Neue Mitte, so Hahn. Der erste Teil der Grundstücke im Quellenpark sei verkauft, die Europäische Schule Rhein-Main habe mit dem dritten Bauabschnitt nun eine angemessene Größe. Sie sei ein „Leuchtturm für Bad Vilbel“.

Alleine mit diesen Maßnahmen seien viele zusätzliche Angebote für die Bürger entstanden. „Keines der Projekte hat einen Selbstzweck, immer geht es alleine darum, zusätzliche Möglichkeiten für uns Bad Vilbeler zu schaffen, vom Einkaufen über kulturelle Angebote bis hin zu Kindergarten- und Schulplätzen für unsere Kinder.“

Besonders engagiere sich die Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn um Kinder, junge Familien und Flüchtlinge. Gegenläufig zu den Erfahrungen in anderen Kommunen sei die Versorgung mit U3 und Ü3 in Kitas und Kindergärten grundsätzlich gewährleistet. „Der neue Kindergarten in Massenheim ist nur ein positives Beispiel, mit der neuen Gebührensatzung haben wir die ideologischen Diskussionen beendet,“ so der Liberale.

Dank gelte den zahlreichen Ehrenamtlichen, die beim Eingliedern und Betreuen von Flüchtlingen mit anpackten. Dank vorausplanender Arbeit des Sozialamtes existiere genügend Wohnraum, sei es in der Frankfurter Straße, sei es im Haus des verstorbenen Erich Glück in der Kurt-Moosdorf-Straße. Die FDP lege in Vilbel „Engagement drauf“, um „das liberale Angebot auch für die kommenden Wahlen aufzubauen,“ so Hahn im Ausblick. fnp

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