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Halloween-Party: Irre Stimmung in der Wasserburg

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Gruselparty des Lions Clubs in der Burg
Die Halloween-Fans Enio (9) und Alex (8) genießen die schaurige Stimmung in der Bad Vilbeler Wasserburg.
Gruselparty des Lions Clubs in der Burg Die Halloween-Fans Enio (9) und Alex (8) genießen die schaurige Stimmung in der Bad Vilbeler Wasserburg. © Mag

Der Regen hat sich verzogen und Dunkelheit bricht über der Bad Vilbeler Wasserburg herein. Kühler Wind und Nässe lassen die Mauern schaurig wirken. Die Atmosphäre wäre schon mal da, fehlen nur noch Geister und Monster. Doch auch die lassen nicht lange auf sich warten, stürmen begeistert die Burg – so kann die 13. Halloweenparty des Lions-Club Bad Vilbel-Wasserburg starten.

„Die Party findet immer am Samstag nach Halloween statt“, erklärt Thomas Frank, Mitglied des Lions-Club und an diesem Abend für die Essenstheke zuständig. „Sinn und Zweck ist natürlich, dass die Kinder Spaß haben, es ist eine reine Kinderparty“, sagt er. Dunkel ist es im Hof, lediglich die Stände, sowie die Arbeitsecke für geschnitzte Kürbisse und die Bühne sind erleuchtet. „Wir bieten traditionell verschiedene Aktivitäten an diesem Abend an“, so Frank.

„Im Keller werden gruselige Geschichten vorgelesen, außerdem haben wir viele Kürbisse hier, in die die Kinder Gesichter schnitzen können“. Auch gibt es kleinere Wettbewerbe, wie den ebenfalls traditionellen Kostümwettbewerb. Dazu werden Muffins verkauft. In einem befindet sich eine Nuss, wer sie findet, erhält einen Preis.

Tanz im Tollhaus

Auf der Bühne für Stimmung sorgen werden unter anderem die Tanzgruppe „Enchanted“ aus Gronau. „Wir treten sonst nicht unbedingt vor Kindern auf, sondern auf Turnieren oder auch an Fasching. Aber ich habe Thomas Horinek vom Lions Club zufällig kennen gelernt und da hat er uns eingeladen“, sagt Nina Laupus von der Tanzgruppe. „Das Witzige ist, dass wir gar keinen neuen Tanz einstudieren mussten, unser diesjähriger Showtanz heißt ohnehin ’Irrenhaus’", sagt sie und lacht. Mit glitzernden Zwangsjacken, die die Arme natürlich freilassen, begeistern die Mädels die Kinder und schaffen so einen stimmungsvollen Auftakt.

„Wir hatten ja große Angst, dass wir heute gar nicht aufmachen können“, sagt Thomas Frank. „Der Regen hat uns heute wirklich zu schaffen gemacht, deshalb wird es wahrscheinlich nicht die beste Halloweenparty der letzten Jahre, aber es sind ja doch einige gekommen“, findet er und lässt den Blick über die vielen Monster und Geister schweifen. „Wir hatten bisher Jahre in denen am Ende nicht viel für den Lions Club übrig geblieben ist und auch welche, in denen etwas hängen blieb. Aber mit den Einnahmen müssen wir natürlich erstmal ziemlich viel Vorlauf abbezahlen“, erläutert er. Technik und Dekoration beispielsweise.

Kürbis mit Doppelgesicht

Besonders viel los ist derweil an der Kürbistheke. Einer wird gleichzeitig von einem dunklen Totenschädel und einem kleinen Vampir bearbeitet: „Wir machen einen doppelgesichtigen Kürbis“, sagt der achtjährige Alex begeistert, während er konzentriert ein Dreieck für eines der Augen aus dem Kürbis schneidet. Sein Kumpel Enio (9) gefällt es sehr in der Wasserburg: „Hier in der alten ist es richtig schaurig“. „Aber es fehlt noch ein bisschen Nebel“, findet Alex.

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