Am Hang: Gericht weist Klage ab

Auch beim geplanten Seniorenheim Am Hang auf dem Heilsberg hat sich etwas getan: Wie Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses informierte,

Auch beim geplanten Seniorenheim Am Hang auf dem Heilsberg hat sich etwas getan: Wie Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses informierte, hat die Stadt einen gerichtlichen Streit am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel für sich entschieden.

Eine Gruppe von Anwohnern unter dem Namen Initiative Heilsberg hatte einen Eilantrag gegen das Projekt gestellt und sich in ihrer Begründung vor allem auf die geplanten Dimensionen des Gebäudes berufen (die FNP berichtete). Der Streitwert war auf 10 000 Euro festgelegt worden, die Verfahrenskosten muss die Initiative zahlen.

Da der Eilantrag keine aufschiebende Wirkung hatte, hätte die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft HBB und die Betreiberfirma Domicil auch schon früher mit dem Bau der Wohnanlage mit 150 Betten beginnen können. Doch Ulrich Sopp, einer der Sprecher der Initiative, geht davon aus, dass Unternehmen und Stadt nicht mit dem Bau beginnen wollen, bevor nicht auch die reguläre Klage der Initiative entschieden worden sei. Denn einen etwaigen Rückbau wolle sicherlich keiner der Bauwilligen, mutmaßt Sopp.

Er will sich nun schnellstmöglich mit seinem Anwalt zusammensetzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. „Wir wollen jetzt erst einmal die 14 Seiten Begründungen des Gerichts aufarbeiten und dann das weitere Vorgehen planen.

Die Initiative sieht in den Planungen für das Seniorenheim eine Missachtung der laut Baugesetzbuch vorgeschriebenen Rücksichtnahme auf Anwohner. Das Gebäude in Riegelform soll eine Länge von 65 Metern und, durch die Hanglage bedingt, eine Höhe von 12 bis zu 20 Metern erhalten. kop

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