Herfried Münkler spricht über Krieg und Terrorismus

Täglich Kämpfe in der Ukraine und in Syrien, die Anschläge von Paris und Kopenhagen: Wer die Nachrichten sieht, mag kaum auf eine friedlichere Welt hoffen.

Täglich Kämpfe in der Ukraine und in Syrien, die Anschläge von Paris und Kopenhagen: Wer die Nachrichten sieht, mag kaum auf eine friedlichere Welt hoffen. „Sind Krieg und Terror unvermeidbar – oder können wir lernen aus den Fehlern der Vergangenheit für den Frieden von morgen?“, lautet deshalb eine der Kernfragen, die sich das Evangelische Dekanat Wetterau stellt.

Zu dieser Frage hat das Dekanat am Mittwoch, 4. März, den Konfliktforscher Herfried Münkler eingeladen. Der gebürtige Friedberger ist Politikwissenschaftler an der Berliner Humboldt-Universität. Er forscht zu Theorie und Geschichte des Krieges sowie Sicherheit und Risiko in modernen Gesellschaften. 2002 veröffentlichte er ein Buch über die „modernen Kriege“, darin nimmt er auch den Terrorismus und die Entstaatlichung des Krieges durch lokale Warlords in den Blick. Spätestens seit Münklers 2013 erschienenem Buch „Der große Krieg“ gilt er als der deutsche Experte für den Ersten Weltkrieg. Münklers These: Der Erste Weltkrieg entstand aus einer Abfolge von Irrtümern, Illusionen und Fehlern. Hätte man ihn also verhindern können?

Am 4. März ab 20 Uhr stellt Münkler in der Bad Vilbeler Stadtbibliothek (Niddaplatz 2) seine Gedanken vor und steht dann für Fragen zur Verfügung: Welche Lehren ziehen wir aus den Kriegen der vergangenen 100 Jahre, um künftige zu verhindern? Der Vortrag ist eine Veranstaltung des Dekanats innerhalb der Reihe „Erinnern und Verstehen – 28. Juli 1914 – 8. Mai 1945“. Der Eintritt ist frei.

(fnp)

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