Kurhausweiher

Kleine Schiffbauer bevölkern den Kurpark

Der Kurhausweiher glich gestern eher einer Regatta. Überall befuhren kleine und große Boote den sonst nur von Enten genutzten Weiher. Und der wurde gespannt beobachtet von den Augen der über 200 Kindergartenkinder aus ganz Bad Vilbel., die dazu in den Kurpark gekommen waren.

Seit Beginn des Quellenfestes gehören die Boote auf dem Weiher mit dazu und jedes Mal kommt es immer wieder gut an. Die Boote waren von den Kindern im Vorfeld selbst gebastelt worden, jeder Kindergarten hatte dabei seine eigene Strategie. Manche wie das der „Arche Noah“ bestand aus Plastik und Schaumstoff, während die „Matsche Pampe“ eines aus Holz mitgebracht hatte.

„In diesem Jahr haben wir zusammen ein großes Boot mitgebracht“, sagt Barbara Wieja von der Dortelweiler Kita Trauminsel. „Einer der Väter hat es für die Kinder in der Werkstatt des Kindergartens gebaut und jedes unserer Kinder hat dann eine Figur als Besatzung gebastelt.“

Dass die Boote so vielfältig sind, findet Wieja toll. „Letzten Endes ist das ja alles auch ein Ausdruck der Kreativität der Kinder. Hätten sie jeder ein Boot gewollt, hätten wir auch das gemacht.

Sie dürfen da selber entscheiden. Aber sie fanden das Boot vom letzten Jahr so klasse, da wollten sie auch ein Großes zusammen haben. Denn: Für die Kinder ist das Boote ins Wasser lassen immer wieder ein Highlight.“

„Ich finde das super, macht viel Spaß“, sagt Max während er gemeinsam mit den anderen Kindern die Reise seiner Figur auf dem Boot der „Trauminsel“ beobachtet. Dabei passen sie gut darauf auf, bei den kalten Temperaturen nicht ins Wasser zu fallen.

Doch nicht nur das Boote bauen ist für die Kinder eine tolle Erfahrung, ist Wieja überzeugt. „Dass hier so viele Kinder aus allen unterschiedlichen Kindergärten zusammenkommen, ist für sie total aufregend. Das passiert ja nicht alle Tage.“

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