Neue Rettungswache

Kurze Einsatzwege garantieren schnelle Helfer

Bad Vilbel. Hinter die Kulissen der neuen Rettungswache haben dreizehn Bad Vilbeler SPD-Mitglieder geblickt.

Hinter die Kulissen der neuen Rettungswache haben dreizehn Bad Vilbeler SPD-Mitglieder geblickt. Empfangen wurden die Kommunalpolitiker, teilweise mit ihren Kindern, von DRK-Kreisgeschäftsführer Andreas Fieweger. Das Rote Kreuz betreibt die Station in der Friedberger Straße im Auftrag des Wetteraukreises. Davor war die Wache etwa vierzig Jahre in der Friedrich-Ebert-Straße in Bad Vilbel ansässig.

„Dieser Standort war durch das größer werdende Stadtgebiet Bad Vilbels nicht mehr zu halten“, sagte Fieweger. Der jetzt zentral gelegene Standort sei ein Glücksfall, meinte der Geschäftsführer, da er kurze Wege zum Einsatzort garantiere.

„Die Rettungswache bietet mehr Platz als man von außen erkennt“, so SPD-Stadtrat Udo Landgrebe. Neben der Fahrzeughalle mit zwei Rettungswagen findet man einen Aufenthaltsraum mit einer Küche, ausreichend Schlafräume, Büroräume, Lagerräume, Toiletten sowie Umkleiden und Duschen.

Wer die 112 wählt, landet zunächst in der Leitstelle in Friedberg, die jeden Einsatz koordiniert. Die Rettungswache Bad Vilbel hilft auch umliegenden Gemeinden aus. Im Schnitt fahren die Vilbeler mehr als zwölf Einsätze pro Tag. Pro Schicht sind es zwölf Stunden. Ärzte hat diese Rettungswache nicht – diese kommen je nach Bedarf entweder von der Unfallklinik Frankfurt oder aus Karben zum Einsatzort gefahren.

Auch während des SPD-Besuchs kam es zu einem Einsatz. Mit Blaulicht ging es Richtung Dortelweil. Das Team kehrte nach wenigen Minuten zurück. Ein Bürger hatte sich grundlos Sorgen um einen Nachbarn gemacht. Laut Statistik erweisen sich 14 Prozent der Anrufe als ähnliche Fehlalarme. fnp

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