Manege frei für Circus Ernst Renz

Akrobaten, Jongleure und vier weiße Araberhengste begeistern ab Donnerstag zehn Tage lang in Massenheim, denn der Circus Ernst Renz ist in der Stadt.

Akrobaten, Jongleure und vier weiße Araberhengste begeistern ab Donnerstag zehn Tage lang in Massenheim, denn der Circus Ernst Renz ist in der Stadt. Das Zirkuszelt steht auf dem Platz an der Hessol-Tankstelle in der Zeppelinstraße. Es gibt täglich um 15.30 Uhr eine Vorstellung, Freitag und Samstag zusätzlich um 18 Uhr. Sonntag kann man die Akrobaten und Jongleure bereits um 14 Uhr bestaunen, Montag, Dienstag und Mittwoch gibt es keine Vorstellung.

Bei dem neuen Programm „Manegen-Parade“ helfen alle Renz-Kinder mit, die ältesten Söhne Francesco, Tino, Antonio und Patrick Renz kümmern sich alles, was gemacht werden muss. „Gemeinsam wollen wir den Circus Ernst Renz weiterentwickeln. Das ist heutzutage zwar sehr schwierig, aber der Zusammenhalt mit meinen Brüdern macht es einfacher“, sagt Francesco, der älteste Sohn.

Nebenbei wirken die Kinder in der Show mit. Antonio Renz hat sich der Jonglage mit Bällen, Keulen und brennenden Fackeln verschrieben. „Das tägliche Trainieren ist sehr wichtig, dafür braucht man aber auch die nötige Disziplin“, erzählt Antonio. Der junge Nachwuchsjongleur jongliert bis zu sieben Ringe, Keulen und Bälle bis in die Zirkuskuppel. Der erst 15-Jährige ist dabei sehr ehrgeizig.

Fernando Renz sorgt erstmalig als „Reprisenclown“ für gute Laune in den Pausen zwischen den akrobatischen Vorstellungen. Sein Vater Ernst Renz bringt vier Araber in die Manege, die neben Paarlaufen auch Paarpirouetten und Steiger zu harmonischen Musikstücken zeigen. Tino Renz balanciert auf seinem Kinn alles, was er in die Hände bekommt. Ob eine Bank oder fünf Stühle: Nichts ist vor seinem Kinn sicher.

Die Schwestern Nadine und Loreen Renz runden die Show mit Kunststücken mit Hula-Hoop-Reifen ab. Die kleine Loreen Renz ist erst sechs Jahre alt.

Tierhaltung ist im Circus Ernst Renz sehr wichtig. Alle vier Brüder kümmern sich liebevoll um die Zirkustiere. „Die Tiere sind unser Kapital, es bringt nichts, sie schlecht zu behandeln“, sagt Tino Renz. Mit dem Circus Universal Renz aus Friedberg hat der kleine Familienzirkus Ernst Renz nichts zu tun. Das Friedberger Unternehmen war in der Vergangenheit immer wieder aufgrund bemängelter Tierhaltung in die Schlagzeilen geraten.

Ein Ticket für das neue Programm des Circus Ernst Renz kostet zwischen 14 und 18 Euro für Erwachsene und zwischen 12 und 16 Euro für Kinder. An verschiedenen Tagen gibt es Sonderangebote. Diese kann man auf der Internetseite unter www. circus-ernst-renz .de erfahren. Ticketbestellung erfolgt per E-Mail an info@circus-ernst-renz.de oder beim Kartenvorverkauf, täglich von 10 bis 12 Uhr, am Zirkuszelt in Massenheim. msb

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare