Georg-Büchner-Schüler

Mathematik-Wettbewerb: Rechnen ist ihre große Stärke

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Fünf Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG) in Bad Vilbel sind für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Mathematik-Wettbewerb geehrt worden. Kyan Köttner freut sich auf eine besondere Herausforderung.

Schon Anfang Dezember sind in allen achten Klassen des Georg-Büchner-Gymnasiums Tests für die erste Runde des dreistufigen Mathematik-Wettbewerbes des Landes Hessen geschrieben worden. Es ist der 50. Wettbewerb, bei dem der Stoff der vergangenen drei Schuljahre abgefragt wurde. Von 148 Teilnehmern des GBG sind fünf Schüler in der Regionalrunde am 7. März in Wöllstadt vertreten.

Die Schulbesten heißen Amadea Knaus (8c), Max Schlüter (8a), Chiara Strecker (8d), Robin Maas und Luca Schmitt (beide 8f). Die Schulsieger haben aus den Händen von Schulleiterin Claudia Kamm und Julia Haas, Fachsprecherin Mathematik, Urkunden sowie Knobel-und Geschicklichkeitsspiele erhalten. Die Spiele sind vom Förderverein der Schule gestiftet worden. An der zweiten Runde der Mathematik-Olympiade im Herbst haben 25 Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf bis neun teilgenommen. Diese besteht aus einer vierstündigen Klausur. Für die zweite Runde hatten sich die Schüler durch das Lösen einer Hausaufgabenrunde qualifiziert.

Kyan Köttner aus der Klasse 6d hat sich die Teilnahme an der Landesrunde gesichert. „Kyan hat vergangenes Jahr den dritten Platz belegt. Es fehlte ihm nur ein halber Punkt für den zweiten Platz. Das war eine grandiose Leistung“, sagte Haas. Mit der Qualifizierung für die Landesrunde hat Kyan eine Ebene erreicht, die besonders begabten Schülern vorbehalten ist.

Seine Eltern haben beide Mathematik studiert und fördern die Begabung ihres Sohnes: Auch zu Hause üben sie mit ihm und begleiten ihn zu Wettbewerben. „Kyan ist ein guter Schüler. Er hat eine schnelle Auffassungsgabe und Knobelspiele sind sein Ding“, lobt Haas. Auch sein fünfjähriger Bruder übt zu Hause schon einfache Plus- und Minusaufgaben. „In der Grundschule war ich mit meinem Wissen immer ein Jahr weiter. Manchmal langweile ich mich im Unterricht ein bisschen“, erzählt Kyan.

Auf die Landesrunde am 21. und 22. Februar in Darmstadt hat er sich mit Wiederholungsaufgaben vorbereitet. Wie Haas erläutert, hängt der Erfolg in hohem Maß von den gestellten Aufgaben ab: Die Schüler müssten viele Erklärungen geben und ihren Gedankenprozess bis zur Lösung der Aufgabe schriftlich erklären. Für Schüler der sechsten Klasse sei die Umsetzung dieses Abstraktionsprozesses sehr schwierig.

Setzt sich Kyan erfolgreich durch, kann er sich für die nächste Runde qualifizieren. An die Landesrunde Mathematik-Olympiaden Hessen schließt sich die Bundesrunde Deutsche Mathematik-Olympiade (DEMO) an. Sie wird jährlich von einem anderen Bundesland ausgerichtet. Die erste Mathematik-Olympiade fand 1961/62 in der DDR statt

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