Mitgliederwerbung im Fokus

Nachbarschaftshilfe zieht Bilanz fürs vergangene Jahr

Berichte zur Vereinsarbeit und der Tafel standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Nachbarschaftshilfe, die kürzlich stattfand.

Berichte zur Vereinsarbeit und der Tafel standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Nachbarschaftshilfe, die kürzlich stattfand. Obwohl dem Verein aktuell 1190 Mitglieder angehören, ist der Vorstand aufgrund der Altersstruktur besorgt, dass nicht genügend Aktive zur Erledigung der umfangreichen Aufgaben zur Verfügung stehen. Konnten im Jahr 2017 noch 3754 Anfragen ausgeführt werden, so ist diese Zahl gegenüber den Vorjahren rückläufig. Um aktive Mitglieder zu finden, die für regelmäßige Besuchsdienste und Begleitungen sowie für Kinderbetreuung zur Verfügung stehen, müssen vom Büro etliche Nachfragen getätigt werden. Anders ist es bei der Tafel. Hier stehen genügend Helfer für die Einsätze, die je nach Möglichkeiten auch nur ein- bis zweimal monatlich stattfinden können, zur Verfügung.

Um neue Mitglieder zu werben, wurde im vergangenen Jahr verstärkt Öffentlichkeitsarbeit betrieben mit neuen Flyern und einer neuen Website. Dadurch wurden auch Jüngere angesprochen. Erste Erfolge sind zu verzeichnen. Der Vorstand dankte allen Mitgliedern für ihren Einsatz, der sich habe sehen lassen können. So wurden bei der Tafel 6646 Stunden gearbeitet, bei den Besuchs- und Begleitdiensten 1491 Stunden, im Hospizdienst 181 Stunden, bei der Kinderbetreuung 1005 Stunden und bei administrativen Arbeiten 1091 Stunden.

Dazu kommen noch kleine Hilfen im Haushalt und sonstige Dienste, insgesamt sind es 1 22 23 Gesamtarbeitsstunden im Jahr. 36 Mitglieder wurden für ihre regelmäßigen Einsätze geehrt. Mindestens 250 Stunden sind zu leisten, um eine solchen Auszeichnung zu bekommen. Punktesieger mit einem großen Abstand ist der Tafelmitarbeiter Günther Weinrich. Er ist seit 2008 Mitglied und hat in dieser Zeit 4406 Stunden für die Tafel gearbeitet.

Im laufenden Jahr macht der Verein einen neuen Ansatz bei der Mitgliederpflege. Mit einem Stammtisch in den Stadtteilen und der Kernstadt sollen Mitglieder und Bürger in direkten Kontakt kommen. Neubürger erhalten mit Informationen über die Stadt auch einen Willkommens-Flyer vom Verein. So erhofft sich der Vorstand, den altersbedingten Mitgliederschwund ausgleichen zu können und Mitstreiter für die Zukunftssicherung des Vereins zu finden. red

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