Ortsbeirat Dortelweil

Nächste Haltestelle: Beschwerde

Dass Alt-Dortelweil seit dem Vilbus-Fahrplanwechsel im Dezember mit zwei Haltestellen weniger auskommen muss, ärgert genug Nutzer. Dass die restlichen Haltestellen Kreisstraße und Georg-Mutz-Platz aber gar nicht angefahren werden, sorgt für Protest. So gab es jüngst Beschwerden mehrerer Senioren, die vom Fahrer am S-Bahnhof hinausgeworfen worden sein sollen. Die Begründung: Wenn der Fahrer die weiteren Haltestellen in Alt-Dortelweil anfahre, verliere er zu viel Zeit (wir berichteten).

Dass Alt-Dortelweil seit dem Vilbus-Fahrplanwechsel im Dezember mit zwei Haltestellen weniger auskommen muss, ärgert genug Nutzer. Dass die restlichen Haltestellen Kreisstraße und Georg-Mutz-Platz aber gar nicht angefahren werden, sorgt für Protest. So gab es jüngst Beschwerden mehrerer Senioren, die vom Fahrer am S-Bahnhof hinausgeworfen worden sein sollen. Die Begründung: Wenn der Fahrer die weiteren Haltestellen in Alt-Dortelweil anfahre, verliere er zu viel Zeit (wir berichteten).

Rainer Fich (SPD) ging im Ortsbeirat am Mittwochabend darauf ein und berichtete, dass die Senioren nach ihrem Rauswurf zu einer Arztpraxis und zum Friedhof hätten laufen müssen, das sei nicht hinnehmbar.

Inzwischen gebe es aber noch einen weiteren Fall gleicher Art. Ein Nachbar hatte sich Datum und Uhrzeit, wie von den Stadtwerken als Auftraggeber des Vilbus empfohlen, notiert. Ortsvorsteher Herbert Anders (CDU) verlas eine Mitteilung der Stadtwerke, dass die Fahrt daraufhin nachvollzogen worden sei. Möglich machen dies Tracker, mit denen auch in der "Vil-

App" zu sehen ist, wo sich welcher Bus gerade aufhält.

Ergebnis: "Die Fahrt ist ordnungsgemäß und pünktlich abgelaufen." Vielleicht hatte sich der Beschwerdeführer doch ein falsches Datum notiert, wurde gemutmaßt. Trotzdem, so die Stadtwerke, würden Beschwerden weiterhin geprüft, denn die vertragliche Grundlage, alle Haltestellen anzufahren, gelte ohne Ausnahme. Verstöße würden nicht hingenommen und sanktioniert. Einstimmig empfiehlt der Ortsbeirat dem Magistrat, der Sache weiter nachzugehen

Beschwert hatten sich auch Nachbarn des Sport- und Vereinsheims auf dem Sportplatz an der Nidda. Denn jüngst kam es bei privaten Feiern zu nächtlichen Lärmbelästigungen durch Musik und Partygäste im Außenbereich. Deswegen änderte der Ortsbeirat nun die Richtlinien für die Vermietung.

Demnach ist das Außengelände bis auf den überdachten Bereich nicht in der Anmietung eingeschlossen. Unter der Überdachung ist Musik bis 22 Uhr gestattet, danach gilt Nachtruhe. Zudem werden für die nachträgliche Reinigung 20 Euro mehr erhoben, der Mietpreis steigt somit von 120 auf 140 Euro. Die Abstimmung erfolgte einstimmig.

Jährlich vergibt der Ortsbeirat zudem Zinserträge aus einem früheren Waldverkauf an örtliche Vereine. So erhält der TC Dortelweil maximal 5000 Euro für die Dacherneuerung des Vereinsheimes. 3000 Euro gehen an die Obstbaugruppe für einen Aufsitzrasenmäher. Der SC Dortelweil erhält maximal 4000 Euro für ein Vordach am Sport- und Vereinsheim sowie maximal 800 Euro für einen Beamer und eine Leinwand.

Gleich zweimal freuen darf sich Fun-Ball Dortelweil. Der größte Verein der Wetterau bekommt gut 500 Euro für einen Herzsport-Notfallkoffer sowie maximal 1500 Euro für neue Kleidung der Tischtennisspieler. Die Feuerwehr erhält einen Zuschuss von 500 Euro für ein Rettungsboot. Maximal 1000 Euro erhält das Bildungsformum Dortelweil für die Verschönerung des Bücherschranks sowie Hard- und Software. Maximal 500 Euro gehen an den Kleingärtner- und Siedlungsverein, der seine erhöhten Wasserkosten durch den trockenen Sommer abmildern will.

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