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Die Narren in Bad Vilbel stehen in den Startlöchern

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Von: Christine Fauerbach

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Eines der Aushängeschilder der Fidelen Sandhasen: Die Garde.
Eines der Aushängeschilder der Fidelen Sandhasen: Die Garde. © Christine Fauerbach

Nach der Fastnacht ist vor der Fastnacht: Kaum sind die Kostüme eingemottet, dreht sich das närrische Rad in der Quellenstadt von vorn. Getreu dieser Erfahrung haben sich die Bad Vilbeler Narren für die Fastnachtskampagne 2017/18 passende Slogans gewählt.

Die Närrinnen des SC Dortelweil laden unter dem Motto „Am Rande des Universums“ zur Weiberfastnacht am 2. Februar (Freitag) und zur Narrennacht am 3. Februar (Samstag) ein. Die Aktiven der Fidelen Sandhasen lassen mit ihrem Motto „Die Tage werden wieder bunter, denn die Sandhasen sind jetzt munter!“ keinen Zweifel an ihrer Motivation aufkommen. Sie laden ins Kurhaus zur Handwerkersitzung am 20. Januar (Samstag), zur “Kölle-Party“ am 21. Januar (Sonntag), zur Senioren-Prunksitzung am 11. Februar (Sonntag) und zum Kinderkostümfest am 13. Februar (Dienstag) ein.

Außerdem werden unter ihrer Federführung am 10. Februar (Samstag) wieder die Vilbeler Vereine das Alte Rathaus stürmen und Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) nach einem gereimten Schlagabtausch in Ketten von den Garden in den Hasenstall bringen lassen.

Musik und Schmiss

Präsent sind die Narren beider Vereine in der Öffentlichkeit nicht nur während der „fünften“ Jahreszeit, sondern das ganze Jahr über bei Umzügen und Festen in der Stadt. Die Programme für die närrischen Veranstaltungen stehen bereits, wie Sandhasen-Pressesprecher Horst H. Hilling und Elferrats-Präsidentin Jana Freundschig vom SC Dortelweil informieren. Bei den Fidelen Sandhasen wird das Programm unter der Leitung von Elferrat oder Handwerker-Elferrat mit Präsident Jürgen Liehr präsentiert. Er gehört auch als „Sandhas“, der das Zeitgeschehen glossiert, zu den bekannten Büttenrednern. Ihr Können in verschiedenen Choreografien werden die Tänzerinnen der Purzel- und Bunnygarde, die Stoppelhopser und das Gardecorps sowie die Big-Bobbes-Mama-Wackler zeigen.

Für Stimmung im Saal mit Musik und Schmiss sorgen die Musiker der Stallkrawaller und Guggemusiker. „Freuen dürfen sich die Besucher auf weitere Überraschungen der Sandhasen“, kündigt Horst H. Hilling an. In Feierlaune sind bereits die Elferratsdamen des SC Dortelweil: Sitzungspräsidentin Jana Freundschig begrüßt in dieser Kampagne mit Andrea Wünsche und Melanie Albert (21) zwei neue Mitglieder. Auch beim SC Dortel-weil steht das Programm für die einzelnen Veranstaltungen größten-teils fest. In die Bütt steigen bei der „Weiberfastnacht“ neben anderen Vivian Löbrich, die Dortelweilerin Sabine Büttner sowie die Vilbelerinnen Karin und Nadin Otto. „Die Büttenrede der Rosbacherin Brigitte Kees wird live im HR-Fernsehen zu sehen sein“, freut sich die Sitzungspräsidentin.

Kostüme werden prämiert

Mit Tanz- und Showeinlagen werden die SCD-Tanzgruppe Release, das Nieder-Wöllstädter Männerballett „Bärengarde“, die Sandhasengarde und das Kolpingballett brillieren. Geschunkelt und gesungen wird mit den fünf Musikern und Sängern der Band „The Twisters“. Die hat eigens ein neues Stimmungslied komponiert, wie der Elferrat verrät. Preise gibt es für die schönsten drei passend zum Motto präsentierten Kostüme.

„Wie immer haben wir im Kulturforum freie Platzwahl. Neu ist, dass Gruppen ab acht Personen sich dieses Mal per E-Mail bei uns Tische reservieren lassen können“, kündigt Jana Freundschig an. Die generationsübergreifende Party für alle Fastnachter ab 18 Jahren wird erneut von DJ Peter Henninger moderiert. Tänzer wie auch die Tanzgruppe Release werden von Daniel Schneider mit bunten Spots ins rechte Licht gerückt.

Treffpunkt der närrischen Weiber vom SCD ist die Gartenhütte der Familie Herbst: Hier wird in geselliger Runde unter Leitung von Cheforganisatorin Stefanie Grefing bei Glühwein, Chips und selbstgebackenen Plätzchen das Programm von Sitzung und Party besprochen und bis ins kleinste Detail geplant. Passend zu ihrem Motto dekoriert und bemalt der Elferrat zuvor eine Woche lang nicht nur den Saal, sondern das ganze Sport- und Kulturforum. „Dafür nehmen sich einige von uns extra eine Woche Urlaub.“

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