Eigentümer des Bahnhofsgebäudes

Neue Mieter werden noch gesucht

  • Thomas Kopp
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Ein neues Gesicht erhalten soll auch das Bahnhofsgebäude, das von einer Investorengemeinschaft von der Bahn gekauft wurde. Und wie es heißt, könnte es schöner werden, als es jemals war. Der Baubeginn ist hier ebenfalls für dieses Jahr angepeilt. Auch wenn die genaue Nutzung noch nicht feststeht.

Es ist und bleibt der Blickfang des gesamten Areals, auch wenn dieser Blickfang in den vergangenen Jahren nicht gerade ein schöner war. Doch das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude soll eine Renaissance erfahren. Dahinter steht die Eigentümergemeinschaft von Markus Hildebrand, Peter Hübner und Alex Huwe, die gemeinsam ein Büro in der Scharmühle zwischen Gronau und Karben-Rendel betreiben und das Gebäude im Dezember 2013 gekauft haben (die FNP berichtete).

Noch immer sind verschiedene Nutzungsszenarien denkbar, wie Hildebrand auf Anfrage erklärt. Doch zeigt er sich schon einmal erfreut, dass es bald mit dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes losgehen soll. Büros, Praxen, ein Café seien nach wie vor denkbar. Erste Gespräche habe es gegeben, doch nach wie vor stehe die Gemeinschaft potenziellen Mietern offen gegenüber. Sie könnten sich gerne in der Scharmühle melden.

Nicht verändert werden soll die Aufteilung der Räume. Es könne sein, dass ein Mieter kleinere Räume benötige, dann werde man eine Trennwand einziehen, doch große Umbauten soll es nicht geben. „Wir warten lieber ab, bis alles in trockenen Tüchern ist, bevor wir dann den Bauantrag stellen“, schildert Hildebrand weiter.

Gespräche hat es ebenfalls schon mit verschiedenen Firmen gegeben, die die Fassade und die Fenster sanieren sollen. Hier lägen Angebote vor. Ein Mitspracherecht am Gebäude hat aber auch der Denkmalschutz. Doch hier bleibt Hildebrand gelassen. „Wir haben alte Pläne entdeckt und wollen nach historischem Vorbild restaurieren. Vielleicht wird das Gebäude schöner, als es je vorher war.“

Was Hildebrand außerdem freut, ist der abzusehende Baubeginn im Quellenpark. Denn durch die neuen Bad Vilbeler Bewohner erfahre der Bahnhofsplatz und auch der Bahnhof eine noch größere Bedeutung. Da passe es gut, dass auch die Stadt nun mit dem großflächigen Umbau anfange.

Bereits vor einigen Jahren wurde das Bahnhofsgebäude der Stadt zum Kauf angeboten, jedoch habe man das Angebot ausschlagen müssen, weil weder ein Nutzungskonzept seitens der Stadt dafür vorlag, noch der Preis akzeptabel war. Deshalb wurden seitens der Stadt nur Teile der Dieselstraße gekauft, um den Bahnhofsvorplatz neu gestalten zu können. Zumal die Stadt mit dem Bau der Unterführung schon in Vorleistung für die Verbesserung der Situation getreten ist. Denn nur deswegen habe man den Bahnhof, bei dem nach dem Bau der Unterführung kein Personenverkehr mehr herrschte, letztlich vom Rest des Areals abtrennen können.

(kop)

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