Nicht nur wohnen, auch arbeiten

  • Thomas Kopp
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Am Ende standen die Grünen und Die Neue Fraktion alleine da: Ihr gemeinsamer Antrag auf mehr Wohnraum im Quellenpark wurde von den restlichen Fraktionen am Dienstag im Stadtparlament abgelehnt.

Am Ende standen die Grünen und Die Neue Fraktion alleine da: Ihr gemeinsamer Antrag auf mehr Wohnraum im Quellenpark wurde von den restlichen Fraktionen am Dienstag im Stadtparlament abgelehnt.

Beabsichtigt hatten die beiden Fraktionen, dass der Anteil der Gewerbefläche im östlichen Teil der Krebsschere verringert, der Anteil an Wohnraum dementsprechend erhöht wird. Doch die Gegenargumente waren gewichtig.

Bereits im Bau- und Planungsausschuss hieß es, dass derzeit in Bad Vilbel genug Wohnraum entstehe, verwiesen wurde dabei auf den Teil des Quellenparks, der gerade schon von Dietmar Bücher bebaut wird und außerdem auf die ehemalige Ziegelei in Massenheim, wo ebenfalls Häuser entstehen. „Das sehen wir nicht so“, entgegnete der Grünen-Fraktionschef Manfred Kissing. Gerade in Hinsicht auf Frankfurt bestehe im direkten Umfeld enormer Platzbedarf. Zudem könne durch architektonische Vielfalt ein schönes Eingangstor von der B 3 nach Bad Vilbel entstehen.

Doch die anderen Fraktionen blieben bei ihrer Meinung: „Dieser Antrag ist skurril. Würden wir angesichts der derzeitigen Bauvorhaben noch mehr Wohnraum schaffen, entstünde eine gewaltige Konkurrenz“, fasste Andreas Cleve die Meinung der CDU zusammen.

Außerdem wollten die Menschen auch arbeiten. Diesen Einwurf griff SPD-Sprecher Walter Lochmann auf: „Bei allen Schwankungen sind wir auf die Gewerbesteuer angewiesen.“ Den Todesstoß für den Antrag setzte Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU). Er verwies darauf, dass Bad Vilbel eine von wenigen Kommunen sei, die Gewerbeflächen in der vorhandenen Größe überhaupt im Angebot hätten.

(kop)

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