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Das sagen die Lehrer über ihren scheidenden Chef

  • VonChristine Fauerbach
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Vorgesetzter, Kollege, Weggefährte, Impulsgeber und Eintracht-Frankfurt-Fan: Das sagen JFKler zu Peter Mayböhm, dem scheidenden Rektor der John-F.-Kennedy-Schule (JFK).

Vorgesetzter, Kollege, Weggefährte, Impulsgeber und Eintracht-Frankfurt-Fan: Das sagen JFKler zu Peter Mayböhm, dem scheidenden Rektor der John-F.-Kennedy-Schule (JFK).

Lehrer Martin Wolfsholz: „Der Chef ist ein großer Eintracht-Frankfurt-Fan und toleranter als andere gegenüber mir als Schalke-Fan aus Westfalen. Wir waren 2014 gemeinsam in der Commerzbank-Arena beim DFB-Pokal-Viertelfinale Eintracht gegen den BVB, dass die Dortmunder mit 1:0 gewannen. Peter Mayböhm ist ganz gut im Sprüche austeilen, aber er kann auch gut einstecken.“

Lehrerin Regina Harms: „Bei meinem Vorstellungsgespräch 2002 bei Rektor Ernst Guggenberger war Peter Mayböhm als neuer Konrektor dabei. Zwei Dinge sind mir bei ihm sofort aufgefallen: Er war sehr gut gekleidet und trug teure italienische Schuhe ohne Socken. Und dann seine saloppe Sprache, an die ich mich erst gewöhnen musste. Anfangs war ich schockiert über den einen oder anderen chauvinistischen Spruch, inzwischen hat ihn die geballte Frauenpower der JFK im Griff. Ich schätze ihn sehr, mag seine offene und direkte Art, und dass er mit Kritik sehr gut umgehen kann. Er kann Fehler zugeben und daraus lernen. Seine Lebenslust ist ansteckend. Ich bewundere, wie offen er mit seiner schweren Erkrankung umging, uns immer per Mail über seinen Gesundheitszustand informierte, so dass gar keine Spekulationen aufkommen konnten. Peter Mayböhm wird mir fehlen, besonders seine morgendliche Begrüßung ,Na, Frolleinschen.‘“

Sekretärin Conny Wyrwoll: „Er ist einfach ein super Chef. Sein Arbeitspensum bewältigt er mit Humor. Ihm macht Schule immer Spaß, er brennt für seine JFK und ihre Menschen. Das spüren auch viele Eltern und die Schüler, die ihn lieben. Auch bei Stress bleibt er immer ruhig und bestimmt. Wo andere ausrasten, bleibt er cool. Er pflegt einen freundschaftlichen Umgang mit mir, meiner Kollegin und dem Schulleitungsteam. Er fehlt uns schon jetzt.“

Lehrer René DiRienzo: „Ich bin unendlich froh, dass ich ihn seit 2005 zum Chef habe. Ich könnte verschiedene Gründe nennen, warum das so ist, beschränke mich auf einen, der für mich am wichtigsten ist: sein absolutes Vertrauen. Er greift Ideen von Kollegen auf, verstärkt sie sogar noch positiv. Immer, wenn ich eine Idee hatte, haben wir alles besprochen und danach hat er mich machen lassen, weil er mir vertraut. Unsere tollste Zusammenarbeit war bei unserem 50-jährigen Schuljubiläum. Da konnten wir so viele Ideen durch und mit ihn verwirklichen, wie seitdem nicht mehr.“

(fau)

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