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Gottfried Lehr begleitet die Vorleser auf dem Weihnachtsmarkt in der Bad Vilbeler Burg mit seinen Liedern.

Weihnachtsmarkt in der Wasserburg

So schön klingt es im Advent in Bad Vilbel

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Feuerspiele, Puppentheater Kunsthandwerk, Lesungen und Kulinarisches für jeden Geschmack. Der festlich beleuchtete Weihnachtsmarkt in der Bad Vilbeler Wasserburg lockte am Wochenende mit vielfältigem Programm wieder viele Besucher.

Feuer und Licht spielen im Advent und an Weihnachten eine große Rolle. So auch auf dem 17. Weihnachtsmarkt in und rund um die Bad Vilbeler Wasserburg. Dort verleihen viele Lichterketten den historischen Burgmauern, Burghof, Wassergraben und Burgkeller ein romantisches Ambiente und erhöhen die Vorfreude bei den kleinen und großen Besuchern auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Feuerspiele begeistern das staunende Publikum. Auf der Burgbühne findet eine spektakuläre Show des SSC Fireballs statt. Das wagemutige Duo, bei dem es die „heißesten Küsse“ des Marktes gibt, besteht aus Bastian Michel und Sascha Hänsel. Im Verein dagegen spielen sie lieber mit Volleybällen.

Auch Glasbläser Joachim Hörnig beherrscht das Spiel mit dem Feuer meisterhaft. Ihm assistieren mutige Kinder beim Herstellen der filigranen Christbaumkugeln. Viele Bürger aus der Quellenstadt und Region ließen sich am dritten Adventwochenende den Besuch des romantischen Weihnachtsmarktes nicht vom regnerischen Wetter vermiesen. Belohnt werden sie beim Bummel vorbei an 56 Ständen, von denen acht Betreiber zum ersten Mal dabei sind, mit einem breitgefächerten Angebot aus Kunsthandwerk, Kerzen und Waren aller Art, heißen Getränken und Spezialitäten. Für Kurzweil sorgen die FNP-Lesungen im Burgkeller sowie das abwechslungsreiche Bühnenprogramm auf der Burghofbühne.

Festliche Stimmung verbreiten unter anderem die Kinderchöre der Musikschule Bad Vilbel, die Musiker der Stadtkapelle und die Jagdhornbläser von St. Hubertus oder das Blechbläserensemble. In der Alten Mühle laden die Mitglieder des Kunstvereins zum Besuch des Künstlerweihnachtsmarktes in die Galerie ein. Hier zeigen Maler, Fotografen, Keramiker, Schmuckdesigner und Filzer ihre Bilder, Karten und Unikate.

Im Saal kommen junge Besucher in der Weihnachtsbäckerei, beim Kindertheater von Tom Teuer oder bei den Puppenspielern vom Waldorfkindergarten Bad Vilbel und dem Grimm-Märchen „Das Wasser des Lebens“ auf ihre Kosten. Der Nachwuchs dreht Runden auf dem Kinderkarussell oder vertraut dem Nikolaus seine Wünsche an. Der verteilt im Übrigen schon seit 26 Jahren Süßigkeiten an brave Kinder.

Bei den Erwachsenen steht das Treffen und Feiern mit Freunden oder der Kauf von Geschenken an erster Stelle. Bei heißen Getränken von Kaffee bis zu Winzerglühweinen, dem Genießen türkischer oder deutscher Spezialitäten und angeregten Gesprächen oder dem Kerzenziehen im Burgkeller kommt Vorfreude auf. Süß-herzhafte Duftwolken aus gebrannten Mandeln, heißen Maronen, Suppen und Glühwein umwehen die Marktbesucher. Zu den Verkaufsschlagern des Weihnachtsmarktes gehören in diesem Jahr unter anderem die Vollholz-Skulpturen von Hobby-künstler Helmut Hussendörfer. Aus seiner Werkstatt in Mittelfranken mitgebracht hat er neben Herzen und Sternen vor allem viele Tierfiguren.

Für bunte Farbtupfer sorgen Fingerpuppen Handschuhe und Strickwaren aus Peru. Kerzen aus Bienenwachs, Gefäße und Vasen aus Keramik, die sich sogar für die Spülmaschine eignen, kommen aus der Region. Wie auch Silberschmuck oder bunte Tücher und die eine oder andere kulinarische Spezialität von Plätzchen über Stollen und Striezel bis zu Wildbrett.

Gut eingepackt in Mützen, Schals, Stiefel und dicke Jacken und von innen gewärmt, ziehen die Besucher von einer zur nächsten Attraktion, vorbei an den geschmückten Buden und Ständen. Der Weihnachtsmarkt in der Vilbeler Burg gehört alle Jahre wieder zu den Besuchermagneten in der Stadt.

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