Am Samstag feiern Erzieherinnen und Kinder das 40-jährige Bestehen der Spiel- und Lernstube.
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Am Samstag feiern Erzieherinnen und Kinder das 40-jährige Bestehen der Spiel- und Lernstube.

40-jähriges Bestehen

Spiel- und Lernstube: Der Ort, der Kindern Halt gibt

  • vonChristine Fauerbach
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Ihr 40-jähriges Bestehen feiert die Spiel- und Lernstube Bad Vilbel in der Homburger Straße. Auf dem Programm steht eine Mischung aus Theater, Musik und Sport – und ein Überraschungsgast kommt vorbei.

In die Vorfreude der Kinder und Erzieherinnen der Spiel- und Lernstube mischt sich ein ganz klein wenig Lampenfieber. Denn am Samstag (9. Juni) wird das 40-jährige Bestehen der Kita groß mit Theater, Musik und Sport gefeiert.

„Wir feiern von 13.30 bis 18 Uhr. Interessierte können sich unsere Einrichtung ansehen. Wir freuen uns auf den Besuch von Ehemaligen, um sich gemeinsam zu erinnern und zu feiern“, sagt Leiterin Bärbel Menthe-Wirtz. Der Elternbeirat und weitere Mütter und Väter kümmern sich um Essen und Getränke. Zum Team gehören neben der Leiterin und ihrer Stellvertreterin Ilse Rave die Erzieherinnen Michaela Kaulich und Ines Wiegand sowie die Hauswirtschaftskraft Suheyla Alptekin. Insgesamt 45 Kinder verbringen in der Horteinrichtung ihren außerschulischen Nachmittag.

Einstudiert haben die Erst- bis Viertklässler zur Eröffnung der Geburtstagsfeier unter anderem eine Zeitreise. „Thematisiert wird Kindheit vor 40 Jahren bis heute“, verrät Diplom-Sozialpädagogin Menthe-Wirtz. Die Jungen und Mädchen wollen zeigen, wie sich Kindheit in den vergangenen vier Jahrzehnten verändert hat, welche Traditionen veraltet sind – oder sich bewährt haben. Wie wird und wurde Kindheit gelebt, welches Spielzeug hat Kinder durch diese Lebensphase begleitet?

Der Nachwuchs beleuchtet aber auch, was in der Schule gelernt wurde und wie die virtuelle Welt Kinder und deren Eltern beeinflusst. Ein Überraschungsgast wird ebenfalls erwartet.

Zum Konzept der Einrichtung gehören Musikprojekte wie die Aufführung von „Max und Moritz“ mit über 500 Gästen im Kurhaus, Ausflüge, Fahrten sowie Angebote für die Mütter. Vormittags werden Kindergartenkinder betreut, nachmittags besuchen Sechs- bis 14-Jährige die Horteinrichtung, um ihre Hausaufgaben zu erledigen, mit Unterstützung ihre Noten zu verbessern, aber auch um Hobbys nachzugehen oder sich einfach mit Freunden zu treffen.

Träger der Spiel- und Lernstube ist seit 21 Jahren die Stadt. In der Übergangszeit leitete der ehemalige Pfarrer Rudolf Kreck die Einrichtung, der eine Fahrradwerkstatt angeschlossen war. Kreck übergab die Leitung an Gudrun Wörner. Seit 1996 ist Bärbel Menthe-Wirtz Leiterin: „Das pädagogische Konzept wurde 1998 bis 1999 überarbeitet, verbunden mit dem Umzug in die Homburger Straße 66 b. Seither können Kinder nicht nur aus der Homburger Straße, sondern aus dem gesamten Stadtgebiet einen Platz bei uns bekommen.“ Verbindlichkeiten wie feste Öffnungszeiten, Ferienbetreuung und ein warmes Mittagessen biete Eltern Planungssicherheit.

Neben der Hausaufgabenbetreuung gehören Projekte aus dem naturwissenschaftlichen, dem musischen und sportlichen Bereich, Exkursionen in die Natur, Ausflüge in den Zoo, das Senckenberg Museum oder den Palmengarten zum pädagogischen Konzept. „Wöchentlich wird ein Experimentierprojekt angeboten.“ Der pädagogischen Arbeit liegt der hessische Bildungsplan zugrunde. Die Qualität der Arbeit wird durch Weiterbildungen sichergestellt. Kooperiert wird mit den Schulen und weiteren Institutionen, bei administrativen Fragen hilft das Kitabüro.

„Auch in naher Zukunft wird die Spiel- und Lernstube als Kita-Ein-richtung für Schulkinder gefragt sein. Unsere

Plätze sind heiß begehrt

, viele Anfragen liegen vor. Sollte später einmal im Rahmen der Ganztagsschule die Nachmittagsbetreuung flächendeckend stattfinden, dann kann unsere Einrichtung auf viele erfolgreiche Jahrzehnte pädagogischer Arbeit zurückblicken“, sagt Leiterin Bärbel Menthe-Wirtz.

Zum Fest anmelden

Die Spiel- und Lernstube bittet Besucher, sich schriftlich unter hort.spielstube@t-online.de für die Fete anzumelden.

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