Rauch- und Alkoholverbot auf den städtischen Spielplätzen

Spielplätze: Tabak und Alkohol ade

Weg vom schlechten Vorbild: Sicher ist sich die SPD Bad Vilbel, dass ihr Vorschlag für ein Rauch- und Alkoholverbot auf den städtischen Spielplätzen umgesetzt wird. Am 1.

Weg vom schlechten Vorbild: Sicher ist sich die SPD Bad Vilbel, dass ihr Vorschlag für ein Rauch- und Alkoholverbot auf den städtischen Spielplätzen umgesetzt wird. Am 1. Juli 2014 hatte die Partei den Antrag gestellt, das Rauchen und Trinken von Alkohol auf Kinderspielplätzen zu verbieten.

Der Magistrat sollte die Grünanlagensatzung demgemäß ändern und dem Parlament zur Beschlussfassung vorlegen. Nachdem alle sechs Fraktionen des Parlaments am 9. Dezember dem Ansinnen zustimmten, hat der CDU/FDP-geführte Bad Vilbeler Magistrat – die Stadtregierung – nun die neue Satzung vorgelegt. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Bad Vilbeler Stadtverordneten nun auch den letzten parlamentarischen Schritt einstimmig gehen werden, um die Verbote umzusetzen“, zeigt sich SPD-Bürgermeisterkandidat Rainer Fich überzeugt.

Fich hatte im Sommer 2014 gemeinsam mit dem Dortelweiler stellvertretenden Ortsvorsteher Hans-Joachim Hisgen (SPD) eine Ortsbegehung von vier Dortelweiler Kinderspielplätzen unternommen, um dort zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen zu kommen. Zwei Spielplätze waren von Zigarettenkippen geradezu übersät. Einer davon zudem mit Scherben von Schnapsflaschen. „Weitere Spielplätze befanden sich hingegen in einem einwandfreien Zustand.“

Aufgrund der langen Zeitdauer des parlamentarischen Weges hofft Rainer Fich nun auf eine schnelle Umsetzung der voraussichtlich im Oktober dieses Jahres in Kraft tretenden Satzung. „Auch durch entsprechende Schilder an den Kinderspielplätzen“, ergänzt Fich.

(fnp)

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