Dritte Liga Süd

„Tulpen“ dem Tabellenführer nicht gewachsen

Für die Volleyball-Damen des SSC Bad Vilbel war in der Dritten Liga Süd nichts zu holen. Das Team von Trainer Christoph Haase musste an eigenem Netz gegen Spitzenreiter VC Wiesbaden II ein 0:3 (14:25, 12:25, 16:25) hinnehmen.

Für die Volleyball-Damen des SSC Bad Vilbel war in der Dritten Liga Süd nichts zu holen. Das Team von Trainer Christoph Haase musste an eigenem Netz gegen Spitzenreiter VC Wiesbaden II ein 0:3 (14:25, 12:25, 16:25) hinnehmen. Durch die in nur 62 Minuten erlittene Niederlage rutschten die „Tulpen“ hinter den MTV Stuttgart (3:2 gegen TSG Bretzenheim) auf Rang neun – allerdings mit sechs Punkten Abstand zum Schlusstrio.

In der Grundaufstellung Julia Schwarzlose, Jeannette Pfeiffer, Ornela Pezer, Jacqueline Pfeiffer, Nicole Wolf, Vanessa Koch und mit den Liberas Katrin Hultsch sowie Maike Wendling ging es ins Spiel. Nach guten Aufschlägen von Jeanette Pfeiffer lag man mit 4:1 vorne. Es sollte jedoch die letzte Führung für den SSC gewesen sein.

In der Folge schlug Wiesbaden stark auf und setzte sich noch dazu im Angriff konsequenter durch, so ging der VC schnell mit 9:5 in Führung und sollte diese auch nicht mehr abgeben. Die Annahme des SSC, die in den letzten Spielen oft die Achillesferse beim erfolgreichen Spiel der Tulpen war, funktionierte ausgezeichnet, aber im Zuspiel und Angriff vergab man einfach zu viele Chancen. Christoph Haase brachte Julie Teso im Zuspiel, Franziska Koob im Außenangriff und Anna Laschewski auf der Diagonalposition, aber das Gesamtbild änderte sich nicht. Wiesbaden zog davon und gewann den Satz mit 25:14.

In Satz zwei und drei das gleiche Bild. Von Beginn an musste man den VC davonziehen lassen. Weder im eigenen Aufschlag noch in der Kombination Zuspiel/Angriff erreichte man „normale Spielstärke“. „Klar ist es schwerer, gut aufzuschlagen, wenn man immer zurückliegt. Dafür lag aber der Druck auch auf Wiesbaden, denn keiner hat einen Pfifferling für uns gegeben“, meinte Bad Vilbels Kotrainerin Britta Brisken.

Das Fazit zog dann Chefcoach Haase: „Wir müssen die entscheidenden Spiele gewinnen, zumindest aber punkten – gegen die Teams, die in der Tabelle neben uns stehen. Alle andere Spiele müssen wir als Chance sehen, uns zu verbessern und gegen gute Gegner den ein oder anderen Satz zu gewinnen. Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern die Trainingseinheiten vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt nutzen, um an den Fehlern zu arbeiten.“

SSC Bad Vilbel: Julia Schwarzlose, Julie Teso, Katrin Hultsch, Maike Wendling, Jacqueline Pfeiffer, Jeannette Pfeiffer, Vanessa Koch, Ornela Pezer, Nicole Wolf, Franziska Koob, Anna Laschewski. gg

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