Unfreundliche Busfahrer und Slalom-Strecken

  • VonDieter Deul
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Nicht recht voran kommen die Anliegen des Seniorenbeirats, wie Vorsitzende Veronika Ilten klagt. Eine Umfrage zur Wohnsituation lehnt die Stadt ab: kein Geld, kein Personal.

Nicht recht voran kommen die Anliegen des Seniorenbeirats, wie Vorsitzende Veronika Ilten klagt. Eine Umfrage zur Wohnsituation lehnt die Stadt ab: kein Geld, kein Personal. Nun soll in Kooperation mit der Hessischen Fachstelle für Wohnberatung herausgefunden werden, ob die Bad Vilbeler Senioren seniorengerecht wohnen.

Eine Seniorin mit Rollator habe sich über eine unfreundliche Busfahrerin beschwert, die nicht beim Einstieg half, so Beirat Ralf Spiegler. Es gebe aber auch Haltestellen, die wie in der Rechthienstraße keinen niveaugleichen Einstieg ermöglichten, so Ilten. Sie und Beirätin Ingrid Wagner wollen nun mit dem Rollator die Vilbus-Linien testen.

Auslegen werden die Seniorenbeiräte einen Hinweiszettel für die Sozialtarife der Burgfestspiele. Kontakt soll auch zum Sozialausschuss hergestellt werden, dessen Mitglieder werden eingeladen. Eigentlich wollten die Beiräte in den Ausschuss gehen, aber dort, so erklärte Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn (FDP), werde nicht über allgemeine Themen, sondern nur über konkrete Anträge debattiert. Als „Dauerärger“ bezeichnete Ilten die weiter ausstehende neue Friedhofssatzung. Damit sollen auch Baumbestattungen und ein muslimisches Grabfeld ermöglicht werden.

Schleppend voran kämen die Rückmeldungen zum ärztlichen Notdienst, der seit Juli ins Frankfurter Bürgerhospital verlegt wurde. Die Wartezeiten seien okay, aber es gebe Unsicherheit wegen der Kosten, falls Patienten mit dem Krankentransport führen oder einen Hausbesuch anforderten. Der Beirat will sich um einen günstigen Minicar-Festtarif erkundigen. Hauptproblem sei die Parkplatzsuche. Allerdings habe es auch Kritik gegeben, weil der Notdienst bereits um 1 Uhr nachts schließe.

Lichten sollen sich die Werbeständer, die die Gehwege der Frankfurter Straße zur Slalom-Strecke machen. Nach einer neuen Satzung sollen die Bockständer künftig 50 Euro pro Monat kosten. Auch bei der Beseitigung der Stolperfallen auf der Frankfurter Straße geht es voran. Am „Dönerturm“ sollen Gehwege erneuert werden. Schließlich ging es um die auch vom Seniorenbeirat geforderten Hundekotbeutel-Spender. Die werden in den Stadtteilen von Ortsbeiräten befüllt. Weil es einen Spender in der City nicht gibt, ist Ilten bereit, beim Bestücken zu helfen.

(dd)

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