Viel Geld fließt an zwei Vereine

  • Thomas Kopp
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Ein großer Posten, den die Stadt an freiwilligen Leistungen zu verbuchen hat, sind die Ausgaben für das Stadtmarketing. Denn die stiegen seit 2006 von damals knapp 15 000 auf inzwischen rund 115 000 Euro an.

Ein großer Posten, den die Stadt an freiwilligen Leistungen zu verbuchen hat, sind die Ausgaben für das Stadtmarketing. Denn die stiegen seit 2006 von damals knapp 15 000 auf inzwischen rund 115 000 Euro an. Hinzu kommen rund 28 000 Euro, die die Stadtwerke GmbH für Werbemaßnahmen an den Verein ausbezahlen.

Doch Stadtsprecher Bastian Zander nennt dafür gute Gründe: „Was das Stadtmarketing mit dem ehrenamtlichen Kurt Liebermeister an der Spitze leistet, ist enorm.“ Zander nennt als Beispiele die Ausrichtung des Quellenfests und das Baustellen-Marketing, das komplett dort abgewickelt werde. Eine etwaige Kritik des DNF-Abgeordneten Christopher Mallmann greife zu kurz. Die Stadt übernehme zudem einen Teil der Bezahlung für die hauptamtliche Angestellte Bettina Werner. Das sei vom Parlament abgesegnet.

Um rund 100 000 Euro geht es bei der jährlichen Förderung der Stadtwerke an den Verein für Kultur- und Sportförderung, kurz Spendenverein. Mallmann argwöhnte hier, dass Geld am Parlament vorbei ausgegeben werde. Doch auch hier kontert Zander. Nicht nur die Stadtwerke seien am Spendenverein beteiligt, sondern auch etwa Hassia, Brother und Wüstenrot. Das eingenommene Geld komme nicht dem Verein selbst zugute, sondern fließe in eine Vielzahl von Projekten. Der Vorstand des Vereins sei außerdem „bunt gemischt“, Parteipolitik spiele dabei keine Rolle.

(kop)

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