Die Kurstadt feiert

Bad Vilbeler Quellenfest königlich eröffnet

Mit einem Krawumm ging es gestern los: das 16. Quellenfest. Unter dem Motto: „Wo Wasser zum Erlebnis wird“ gibt es bis zum Dienstag überall an der Nidda wieder allerhand zu erleben.

Mehr als 40 Veranstaltungen warten auf Sie, da ist für jeden etwas dabei“, verspricht Erster Stadtrat Sebastian Wysocki (CDU) bei der gestrigen Eröffnung des Quellenfestes am Hassia-Sprudel im Kurpark. Kinder, Eltern und viele Bürger waren zu der offiziellen Eröffnung gekommen. Die Quelle war zuvor durch Kinder aus der Spiel- und Lernstube mit Fischen und bunt angemalten Wasserflaschen geschmückt worden und der Zirkus Krawumm des Vilbeler Georg-Büchner-Gymnasiums präsentierte einige Nummern aus seinem Programm.

Das Quellenfest passt einfach wunderbar zu Bad Vilbel und wird ja toll angenommen“, sagte Erster Stadtrat Sebastian Wysocki bei der Eröffnung. „Es ist mittlerweile neben dem Vilbeler Markt die zentrale Veranstaltung in unserer Stadt und hat eine Strahlkraft die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht“, erklärt er.

Ein Schlüssel für den Erfolg des Festes liegt auch in seiner Vielseitigkeit, ist Organisator Kurt Liebermeister vom Stadtmarketing überzeugt. „Vom Schiffebauen über das Luftmatratzenrennen und Rockkonzerte bis zum Klassikkonzert für die Senioren im Burgpark ist für jeden etwas dabei.“

Einen Favoriten hat er dabei nicht: „Als Veranstalter bin ich da unparteiisch. Da wir für die Veranstaltungen verantwortlich sind, sind sie ja gewissermaßen alle meine Kinder, da hat man keinen Favoriten. Allerdings beachtet man schon, dass gewisse Sachen immer einen großen Andrang finden, vieles davon ist ja mittlerweile jedes Jahr da, gerade aus diesem Grund.“

Ein gutes Beispiel dafür sind die Rockkonzerte vor dem Kurhaus. „Die sind immer sehr gut besucht“, sagt er. „Teilweise fragen die Leute dann schon im Februar, welche Bands denn kommen. So etwas gibt es ja nicht alle Tage. Für viele ist das ein Treffpunkt geworden um jedes Jahr Freunde zu sehen und nebenbei gute Musik zu hören.“

Die Vielseitigkeit schätzt auch Sebastian Wysocki. „Ich denke das ist gerade der Punkt, wieso das Fest so großen Anklang findet. Es ist für jeden Geschmack jeden Alters etwas dabei. Für Familien ist das Römerbrunnenfest zum Beispiel sehr ideal. Viele Freunde von mir gehen da mit den Kindern hin und die finden es total klasse, einfach weil es dort so viel zu sehen und zu erleben gibt. Aber das kann für jeden anders sein, jeder findet sein eigenes Highlight auf dem Quellenfest.“

Davon ist auch Liebermeister überzeugt. „Es gibt einfach viel zu erleben. Nicht nur Unterhaltung, sondern eben auch vieles mehr. Die Führungen bei Hassia werden zum Beispiel extrem gut angenommen, viele nutzen die Chance einmal hinter die Kulissen zu schauen und herauszufinden, wie so etwas eigentlich funktioniert.“

Denn eines darf dabei auf keinen Fall fehlen: Das Wasser, ist Wysocki überzeugt. „Kaum eine Stadt ist so verbunden mit dem Wasser wie Bad Vilbel. Schon die Römer wussten das Wasser hier zu schätzen, heute haben wir mehr als 40 Brunnen in der Stadt.

Daher finde ich auch das alljährliche Motto „Wo Wasser zum Erlebnis wird“ sehr gut, denn es geht ja um die Kombination von Wasser, Kultur und Erlebnis. Und dafür haben wir in Bad Vilbel auch noch optimale Voraussetzungen: Wir haben unsere Zentralachse am Fluss, nebenan im Kurpark ist viel Grün und die Kultureinrichtungen sind auch nicht weit entfernt. Besser geht es kaum!“

Nicht fehlen durfte bei der Eröffnung auch die amtierende Quellenkönigin Jasmin I. . „Ich freue mich sehr hier zu sein und hoffe in den kommenden Tagen viele wiederzutreffen“, sagte sie. Seit knapp einem Jahr repräsentiert sie die Stadt, am Montag gibt sie das Amt am Römerbrunnenfest an ihre Nachfolgerin Bianca I. weiter. Dann kann sie auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken.

Für mich ist das Quellenfest immer ein Highlight des Jahres und darf im Kalender nicht fehlen“, sagt sie. „Und dieses Jahr ist es ja noch einmal besonderer, denn nur einmal ist man am Quellenfest auch Quellenkönigin. Daher freue ich mich schon und möchte noch einmal jeden Tag genießen. Zehn Veranstaltungen sind geplant, wahrscheinlich werden es aber noch mehr“, mutmaßt sie.

Dass das Quellenfest in diesem Jahr unter einem guten Stern steht, davon ist sie überzeugt. „Heute Morgen war es noch trüb, nun strahlt die Sonne. Wenn jetzt das ganze Wochenende das Wetter so bleibt, dann kann es gar nicht besser werden!“

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