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Hier in der Haupteinkaufsstraße von Bad Vilbel müssen die Läden am Sonntag der Caravaning-Tage erstmals geschlossen bleiben. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden.

Caravaning-Tage

Gericht verbietet verkaufsoffenen Sonntag in Bad Vilbel

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Die Geschäfte in Bad Vilbel dürfen am 17. März anlässlich der Caravaning-Tage nicht öffnen. Das Verwaltungsgericht in Gießen hat heute einer Klage der Gewerkschaft Verdi gegen die Sonntagsöffnung stattgegeben.

Bad Vilbel - Wenn viele tausend Menschen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet am 17. März nach Bad Vilbel strömen, um sich die neuesten Wohnmobile und Caravans anzuschauen, werden sie erstmals nicht in den Geschäften der Innenstadt einkaufen gehen können. Denn diese Öffnung von 12 bis 18 Uhr ist seit Donnerstag gerichtlich untersagt.

Die Gewerkschaft Verdi hatte gegen die Genehmigung der Stadt für den verkaufsoffenen Sonntag geklagt – und die Richter in Gießen geben nun Verdi Recht. Das Verbot der Sonntagsöffnung bezieht sich nicht nur auf die Einkaufsbereiche der Kernstadt, sondern auch auf den Stadtteil Dortelweil. Dort sollten die Läden – darunter das Möbelhaus Porta – zur Bau- und Handwerksmesse BHM öffnen dürfen, die in und vor dem Kultur- und Sportforum im Zentrum des Stadtteils stattfindet und damit vis-à-vis des Möbelhauses.

Im Fall der Caravaning-Tage sehen die Richter die Distanz von Luftlinie 575 Metern bis zu den geöffneten Läden in der Haupteinkaufsstraße, der Frankfurter Straße, als zu weit entfernt an, um einen thematischen Bezug zu einander zu begründen. Im Fall der Handwerksmesse übersteige die Verkaufsfläche des Möbelhauses deutlich die der Messe.

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