Das Kleine Ensemble zeigt beim Wandelkonzert des Georg-Büchner-Gymnasiums Ausschnitte aus dem "Phantom der Oper".
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Das Kleine Ensemble zeigt beim Wandelkonzert des Georg-Büchner-Gymnasiums Ausschnitte aus dem »Phantom der Oper«.

Georg-Büchner-Gymnasium Bad Vilbel

Wandel kommt beim Publikum gut an

Eine Schule voller Musik beschwingte die Besucher des ersten Wandelkonzertes am Georg-Büchner-Gymnasium. In vier farblich eingeteilten Gruppen wandelten die Musikfreunde entspannt durch die Schule und den Musentempel, um sich an vier verschiedenen Orten von Musik begeistern und bewegen zu lassen.

Von Chistine Fauerbach

Das über Stile hinweg verbindende Thema des Wandelkonzertes am GBG lautete „Liebe? – ein Konzert, das bewegt…“ Mit viel Enthusiasmus und Können interpretiert wurde das Thema von Uwe Hellers Kleinem Chor, Ulrike Bachers und Maximilian Schoofs Großem Chor, Melanie Schuberts Kleinem Ensemble und Felix Becks Band „Beckstage“.

Für ihren großen Auftritt geprobt hatten Musiker und Sänger seit den Musikwochen im Januar. Mitwirkende waren Schüler aus fast allen Jahrgängen des GBG, wie die Konzert-Organisatorin und Fachsprecherin Musik, Melanie Schubert, berichtete. Der Reigen führte die Besucher der gelben, grünen, violetten und roten Gruppe, die jeweils von Konzert-Guides genannten Lehrern geführt wurden, quer durch das ganze Schulgelände.

Ulrike Bacher und Maximilian Schoofs hatten mit dem Großen Chor, dessen Mitglieder sich aus Schülern ab der siebenten Klasse bis zur Oberstufe zusammensetzen, ein Leonard-Bernstein-Potpourri aus dem Musical „West Side Story“ aus dem Jahr 1949 einstudiert. Zu hören waren Hits wie „I feel pretty“ über „America“ bis „Somewhere“, die alle längst Evergreens sind.

Unheimliches Liebeslied

Ulrike Bacher strahlte über den gelungenen Auftritt des Chores, der seine Lieder auch schauspielerisch und tänzerisch eindrucksvoll interpretierte. „Einmal in der Woche kam die Stimmbildnerin Brunhilde Böhm von der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zu uns nach Bad Vilbel, um mit dem Chor und Sängern zu arbeiten. Das Ergebnis war heute deutlich zu hören.“

Beschwingt von den Musicalmelodien ging es vom Foyer aus weiter über den Schulhof bis in den Neubau. Dort heizte die 2012 gegründete Band „Beckstage“ ihren Zuhörern mit Welthits ein. Zu hören war eine verkürzte Coverversion des Hits „Behind blue Eyes“ aus dem Jahr 2003 von „Limp Bizkit“. Weiter ging es mit„The Police“ und „Every breath you take“ (1983). „Police“-Sänger und Komponist Sting hatte die Zuhörer bereits auf seiner Webseite gewarnt, dass das Lied „klingt wie ein tröstliches Liebeslied. Ich erkannte in dem Moment nicht, wie unheimlich das Lied ist.“ Auch Lehrer Felix Beck wies die Zuhörer darauf hin, dass der Text das Thema Stalking thematisiere und nicht so fröhlich ist.

Mit dem ein Jahr alten Hit „Love runs Out“ von „One Republic“ endete das offizielle Programm. Die begeisterten Zuhörer erklatschten sich eine Zugabe, die gern gegeben wurde. Zu Band gehören Gitarrist und Gründungsmitglied Thorben, Bassist Marjan, Ex-Schüler und Schlagzeuger Julien, Alex an den Percussions, die Gitarristen Johannes und Merlin sowie die Sänger Jonas, Vanessa, Melissa und Luna.

Kanon zum Abschluss

Seit Anfang des Schuljahres spielt das Kleine Ensemble unter der Leitung von Melanie Schubert zusammen. Für ihren Auftritt im Musentempel hatten die 20 Fünft- bis Siebtklässler ein Andrew-Lloyd-Webber-Medley aus dem 1986 veröffentlichten „Phantom der Oper“ einstudiert. Zu den Titeln gehörten „The Music of the Night“ und „Think of Me“.

Gleich nebenan gab der seit Januar zusammen singende Kleine Chor von Uwe Heller sein Debüt mit „Top of the World“ (1972) von Richard Carpenter oder „Ich gehör’ nur mir“ aus „Elisabeth“ (1992). Zum Abschluss stimmten Besucher und Mitwirkende gemeinsam den Kanon „Abendstille überall“ auf dem Schulhof an.

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