Wenn Schüler zu Reportern werden

  • schließen

Wenn Jungs und Mädchen zu rasenden Reportern werden, veranstaltet die Frankfurter Neue Presse wieder ihr Projekt „Zeitung in der Grundschule“. Dabei schauen die Kinder hinter viele Kulissen und sammeln spannende Informationen, die sie zu FNP-Artikeln verarbeiten. Noch ist das Mitmachen möglich: Ende Januar endet die Anmeldefrist.

„Wir lernen bei diesem Projekt, wie wir mit der Zeitung umgehen sollen. Und wir lernen auch gleichzeitig, wie man gute Texte schreibt. Man erfährt viel über den Ort, an dem man wohnt. Und es macht Spaß, die Zeitung zu lesen und durchzublättern.“ So schildert Mariam aus der Heinrich-Kromer-Schule in Frankfurt ihre Erfahrungen mit dem Projekt „Zeitung in der Grundschule“ im vergangenen Frühjahr. Auch viele Schüler aus Bad Vilbel, Karben, Friedberg. Maintal und anderen Wetterau- und Main-Kinzig-Orten machten dabei mit.

Nun ist es wieder soweit: Die Frankfurter Neue Presse startet gemeinsam mit der Fraport AG und dem Aachener Izop-Institut eine neue Auflage des Projektes. Es beginnt am 2. März, als Projektende ist der 3. Juni vorgesehen.

„Zeitung in der Grundschule“ richtet sich vor allem an die Jahrgangsstufen Drei und Vier der Grundschulen in der südlichen Wetterau und im westlichen Main-Kinzig-Kreis. Das Projekt will den Kindern Freude und Interesse am Zeitunglesen vermitteln und sie in den richtigen Umgang mit dem Medium Tageszeitung einführen.

Dazu erhalten die Schülerinnen und Schüler über den gesamten Projektzeitraum täglich ihr persönliches Exemplar der FNP kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Zeitung wird während des Projekts zum zentralen Unterrichtsgegenstand und zum Schulbuchersatz in allen Lernbereichen.

Die Kinder lernen die Zeitung aber nicht nur aus der Perspektive des Lesers kennen. Sie erhalten vielmehr darüber hinaus auch wieder die Möglichkeit, selber Artikel in der Frankfurter Neuen Presse zu veröffentlichen. Sie recherchieren dazu in interessanten öffentlichen und kulturellen Einrichtungen, wo sie Einblicke in ihnen sonst kaum zugängliche Lebensbereiche erhalten. Dazu bekommen sie Besuch vom Bad Vilbeler FNP-Redaktionsleiter Thomas Schwarz, der den Kindern nicht nur von seinem spannenden Arbeitsalltag erzählt, sondern mit ihnen auch ihre anstehenden Recherche-Termine vorbereitet.

In zahlreichen lebendig geschriebenen Artikeln haben die Kinder schon bei den letzten Projektstaffeln ihre journalistischen Talente eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Da testeten Schüler zum Beispiel das frisch sanierte Karbener Hallenbad, andere fuhren mit einem historischen Zug durch die Wetterau, besuchten den Hühnerstall der Biobauern vom Dottenfelderhof in Bad Vilbel oder erfuhren am Frankfurter Flughafen, was dort alles für kuriose Fracht in die weite Welt transportiert wird.

Damit die betreuenden Lehrer wissen, was sie von ihren Schülern verlangen, werden sie in einem speziellen Tagesseminar bei Fraport in Frankfurt von den Izop- und FNP-Machern auf das Projekt pädagogisch und journalistisch vorbereitet – und bekommen natürlich auch einiges an Arbeitsmaterial an die Hand. Und auch die Lehrer arbeiten als Reporter – zumindest für einige Stunden.

(arz)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare