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Verkehrsschild

Skurril

"Witzbolde" stellen Schild für verkehrsberuhigten Bereich an Bad Vilbeler Ortseingang auf

Ein skurriler Schildertausch hat am Montagmorgen für Verwirrung im Bad Vilbeler Straßenverkehr gesorgt.

In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten Unbekannte ein Ortseingangsschild abmontiert und durch ein "Verkehrsberuhigter Bereich"-Schild ersetzt. Statt wie sonst Tempo 50 schien für Autofahrer, die von der B3 kommend über die Kreisstraße 10 in Richtung Lupinenkreisel fuhren, kurzzeitig Schrittgeschwindigkeit zu gelten.

Übeltäter sind unbekannt

Wer die Übeltäter sind, wo sie das "neue" Verkehrsschild herhaben und wo das alte Ortsschild ist, ist nach Angaben der Stadt bis dato noch unbekannt. Aus dem Rathaus hieß es jedoch, man habe umgehend entsprechende Maßnahmen zur Behebung eingeleitet. "Nachdem wir am frühen Morgen feststellten, dass das Verkehrsschild getauscht wurde, haben wir unseren Betriebshof beauftragt, ein 'Tempo 50 Schild' zu setzen und das Schild 'Verkehrsberuhigter Bereich' abzumontieren. Bei Hessen Mobil wurde zudem ein neues Ortseingangsschild bestellt", beschreibt der Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Matthias Stengel die morgendliche Arbeit.

"Dieser Fall ist schon sehr besonders. Natürlich kamen auch in der Vergangenheit hier und dort einmal Verkehrsschilder abhanden, aber einen solchen Austausch hat es noch nie gegeben. Die ›Spaßvögel‹, die sich hier möglicherweise einen kleinen Scherz erlaubt haben, haben eklatant in den Straßenverkehr eingegriffen. Derzeit prüfen wir, ob sie das Schild ›Verkehrsberuhigter Bereich‹ an anderer Stelle in der Stadt abmontiert haben, um es hier anzubringen", stellt Stengel klar.

Kein Kavaliersdelikt

Eingriffe in den Straßenverkehr seien kein Kavaliersdelikt. Auch wenn durch den Schildertausch keine Schäden entstanden sind, mahnt Stengel zur Vorsicht bei solchen "Streichen". "Der Austausch von Verkehrsschildern kann im schlimmsten Fall zu Unfällen mit Personenschäden führen. Auch wenn in dieser Situation nichts geschehen ist, nehmen wir den Fall ernst", so Stengel. (red)

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