Dritte Liga Süd

Die zweite Niederlage

Noch haben die Volleyballerinnen des SSC Bad Vilbel die in der Dritten Liga Süd nicht in die Spur gefunden: Beim TV Villingen gab es im zweiten Spiel die zweite Niederlage. Mit 3:0 (25:17, 25:19, 25:21) gewannen die Gastgeberinnen glatt.

Und auch tags darauf im Halbfinale des Hessenpokals zogen die „Tulpen“ gegen Ligakonkurrent VC Wiesbaden II mit 2:3 den Kürzeren.

Trainer Christoph Haase hatte sich den Auftritt im Schwarzwald natürlich anders vorgestellt: „Villingen war aufschlagsstark und über die Außenposition klasse, wir konnten erst im dritten Satz ins Spiel finden.“

Im ersten Satz setzen sich die Gastgeberinnen mit einer 21:11 Führung deutlich ab. Kein Druck im Aufschlag und Angriff seitens der Gäste machten es dem Meister vor 430 Zuschauern auch leicht. Haase versuchte mit Auszeiten und Wechseln seine Spielerinnen wachzurütteln, doch ging der Satz mit 25:17 an die Gastgeber.

Auch im zweiten Durchgang ließen sich die Bad Vilbelerinnen von der Angriffsstärke des Gegners beeindrucken, der sich auf 14:4 absetzte. Zuspielerin Julia Schwarzlose versuchte immer wieder mit verschiedenen Variationen den gegnerischen Block auszuspielen. Ab und an gelang es Franziska Koob über die Außenposition und Jacqueline Garski (Diagonal) zu punkten. Um seinen einzigen beiden Mittelblockerinnen Ornela Pezer und Rebekka Engelke eine kleine Entlastung zu geben, wechselte Haase seine Außenangreiferin Anna Laschewski auf die Mitte. Letztlich fruchtete das alles aber nicht, Villingen ließ sich auch den zweiten Satz nicht nehmen.

Im dritten Satz konnte sich die Gäste aus der Wetterau dann besser in Szene setzen. Schwarzlose holte ihr Team durch starke Aufschläge wieder zurück ins Spiel. Unterstützt durch die starken Blocks von Rebekka Engelke erspielten sich die „Tulpen“ eine 5:0-Führung. Bis zum 18:19 blieb es dann ausgeglichen, Am Ende gab dann eine Aufschlagserie von Villingens Außenangreiferin Nadine Hones den Ausschlag für den Satz- und Spielgewinn. „Diesen Schwung im dritten Satz hätten wir auch schon am Anfang des Spiels gebraucht“, meinte Kapitänin Jacqueline Pfeiffer, „dann hätte es eventuell noch für einen Punkt gereicht.“

Tags darauf stand dann das Hessenpokal-Halbfinale in Wiesbaden gegen den VC Wiesbaden II an, das mit 1:3 (23:25, 17:25, 25:22, 22:25) verloren wurde. Im Hinblick auf das noch anstehende Punktspiel gaben die Sätze drei und vier aus Sicht der Bad Vilbelerinnen aber Hoffnung auf Zählbares Mitte November. Zunächst aber steht am Sonntag das Heimspiel gegen den TV Holz, der gerade Jahn Kassel 3:0 bezwungen hat, auf dem Programm. Los geht es im Sportzentrum um 15 Uhr.

(red)

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