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Aussteller zeigen große Bandbreite

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Von: Christine Fauerbach

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Andrea Roth und Luisa Schmidt aus Offenbach-Bieber. Am Stand Elke Lange-Helfrich aus Karben. © Christine Fauerbach

Bad Vilbel (cf). Im Rahmen der städtischen Kulturreihe Quellensommer verwandelte sich der Niddaplatz am Sonntag zum zweiten Mal in einen Marktplatz für Kunsthandwerk. Elf Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen aus der Region hatten dort ihre Zelte aufgebaut und boten ihre Waren, meist Unikate, an. Die Bandbreite reichte von Keramik, Schmuck, Kindermode, Wolle und Patchwork über Seifen, Taschen, Upcycling-Produkte und Filztiere bis zu gestickten Geschenkekarten und Fotografien.

Die Künstlerinnen und Künstler kommen aus Bad Vilbel, Karben, Hanau, Nidderau, Schöneck, Niddatal, Oberursel, Frankfurt und Offenbach. Das bunte Angebot aus überwiegend handgefertigten Produkten, darunter viele Unikate, zog trotz regnerischem Wetters Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Rhein-Main-Region an.

Zum zweiten Mal organisiert hatten den Markt Annette Zindel-Strauß vom städtischen Fachbereich Kultur und Bettina Kreutz, die Kunst- und Kunsthandwerkermärkte unter anderem im Haus der Begegnung organisiert, und mit einem Stand mit Fair-Trade-Strickmode aus Peru vertreten war. »Dieses Mal sind elf Künstler dabei, Platz ist für 13 Stände«, informierte Annette Zindel-Strauß.

Die Reihe der Kunsthandwerkermärkte soll fortgesetzt werden. Ob auf dem Niddaplatz oder nach Fertigstellung des Kurhausareals vor dem Kurhaus, stehe noch nicht fest. »Bei der Auswahl der Künstler legen wir Wert darauf, dass sie möglichst aus der Region kommen und selbst hergestellte und hochwertige Waren zum Verkauf anbieten«, ergänzte Bettina Kreutz.

Bei einem Bummel entlang der Stände kamen die Besucherinnen und Besucher schnell mit den Ausstellern ins Gespräch. So konnten die Interessenten nicht nur Strickmode aus Peru bei Bettina Kreutz, sondern auch Leinen- und Wolldecken aus Finnland bei Ursula Holzberg kaufen. Keramik gab es am Stand von Andrea Jonath und Nina Mayer, auch Elke Lange-Helfrich aus Karben hatte Alltagskeramik und keramische Unikate, teils aus Dortelweiler Ton gebrannt, neben Gartenstehlen aus winterharten Keramikelementen und patiniertem Cortenstahl dabei. Schmuck aus gefädelten Glasperlen hatte Marianne Epping aus Eschersheim mit in die Quellenstadt gebracht.

Seit 2014 fertigt Eva Köteles aus Mühlheim wasserabweisende Taschen aus beschichteter, japanischer Baumwolle an. Seit 17 Jahren schlägt das Herz der Heilsbergerin Tanja Didden für Filz. Aus dem Vliesstoff fertigt das Mitglied des Bad Vilbeler Kunstvereins nicht nur Spielzeug und Tiere, sondern auch Bilder, Lesezeichen, Dekorationen, Windlichter, Wärmflaschen und Sitzkissen. Die Stoff- und Wachskünstlerin Peggy Geist aus Mittelbuchen präsentierte gestickte Karten und Fotograf Richard Kratz zeigte seine Fotos. Die realen und abstrakten Motive hatte er mit Langzeitbelichtungen, Kamerarotations- und Makrotechnik aufgenommen.

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