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Der Zirkus ist in der Stadt

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Der Aufbau des Zirkuszeltes sowie der beiden Pagodenzelte für das Catering und des Einlasszeltes erfordern Muskelkraft und Ausdauer. Die Dachplane ist angebracht. © Christine Fauerbach

Vilbeler Grundschul- und Flüchtlingskinder schnuppern als Akrobaten, Zauberer und Darsteller eine Woche lang Zirkusluft. Am Sonntag sind bereits die Zelte aufgebaut worden.

Der Zirkus gastiert in der letzten Ferienwoche auf Einladung des Fachdienstes Kinder- und Jugendbüro Bad Vilbel in der Stadt. Eine Woche lang werden 60 Grundschul- und Flüchtlingskinder Zirkusluft schnuppern und ihre Talente unter anderem als Akrobaten und Zauberer ausprobieren. Zur Seite stehen ihnen dabei die Profis vom »Circus Soluna« aus Düren. Das sind Spezialisten für erlebnispädagogische Zirkusprojekte, wie Anette Denker vom Fachdienst informiert.

Doch bevor der Nachwuchs seine Faszination für das Thema Zirkus ausleben kann, muss erst einmal ein Zirkuszelt aufgebaut werden. Das war am Sonntag auf der Wiese neben dem Dortelweiler Platz der Fall. Mitgebracht und aufgebaut wurde das 150 Besucher fassende Zirkuszelt von sieben Mitarbeitern eines Kölner Unternehmens. das durch einen Mitarbeiter vom »Circus Soluna« verstärkt wurden.

Zwei Vorstellungen am Freitag

Vor Ort waren auch die Fachdienst-Mitarbeiterinnen Heike Klassen-Pöppinghaus, Anette Denker, Miriam Farhat und Lara Krauß. Für den Fachdienst ist das einwöchige Sommer-Special mit dem »Circus Soluna« eine Premiere. »Die Pausenbetreuung der sechs- bis zehnjährigen Grundschulkinder übernimmt das Team von Fabian Blankenburg vom Kids-Mobil. Er wird mit den Kindern in den Pausen die Kostüme für ihre Auftritte vorbereiten und Masken basteln«, informierten sie

Am Sonntag war dies noch Zukunftsmusik. Der Zeltaufbau läuft nach einem festen Plan ab wie Gerrit Haschke vom Aufbau-Unternehmen informierte. Zuerst einmal werden Maße genommen sprich der Platz für das runde Zirkuszelt wird ausgemessen. Mit vereinter Muskelkraft wurden die stabilen Masten auf der Wiese ausgelegt. Dann wurden die Eisenanker in die Erde eingeschlagen. Schließlich war es so weit und die Dachplane konnte über die Masten und die Rondellstangen gezogen werden. Jetzt fehlten noch die Rondellwand und das Anbringen von Notausgang, Panikleuchten und Feuerlöscher.

Ist dies erledigt, dann geht es an die Inneneinrichtung mit Sitzen und Manege. Die ist Sache des »Circus Soluna«-Teams. Neben dem großen rot-gelben Zirkuszelt bauten die Mitarbeiter noch drei weiße Pagodenzelte für Kasse und Catering auf.

Am Montagmorgen wurden die Zelte von den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Sommer-Specials und den Profis vom »Circus Soluna« von 9.30 bis 16 Uhr in Besitz genommen. Üben, üben, üben steht nun auf dem Stundenplan der Kinder in der letzten Ferienwoche. Für den Erfolg wichtig sind Neugier, Ehrgeiz, Mut Neues auszuprobieren, Spaß und Motivation. Ziel ist es, mit anderen in einer Gruppe eine Vorstellung zu erarbeiten. Um dies zu erreichen, bieten die Profis den Kindern zielgruppen- und altersspezifische Inhalte und Methoden an.

Präsentieren werden die Mädchen und Jungen ihre Künste dann Eltern, Freunden und Familienmitgliedern am kommenden Freitag in zwei Vorstellungen um 15 und 17 Uhr.

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Mit vereinten Kräften geht es zu Werke. © Christine Fauerbach
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Der harte Boden erschwert den Aufbau. © Christine Fauerbach

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