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Eine Wetterau für alle schaffen

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Von: Christine Fauerbach

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Hauptgewinnerin: Mia Kleinhenz bekommt von Bad Vilbels Sozialdezernentin Ricarda Müller-Grimm und Moderator Oliver Becker einen Rucksack voller Überraschungen. © Christine Fauerbach

Die inklusive »Tour der Vielfalt« legt in diesem Jahr einen Stopp in sieben Wetterauer Kommunen ein. Die Auftaktveranstaltung der Open-Air Kultur- und Infoveranstaltung fand in Bad Vilbel statt. Schirmherrin ist die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Z um Auftakt der zweiten »Tour der Vielfalt« in der Wetterau werden Organisatoren, Künstler und Besucher am Bad Vilbeler Nidda-Ufer reichlich von der Sonne verwöhnt. Ideale Bedingungen für die Open-Air-Veranstaltung. Nach dem Start am Freitagnachmittag in der Quellenstadt war am Sonntag Friedberg zweite Station. Danach sind Gedern, Büdingen, Bad Salzhausen und Butzbach Stationen. Die Tour endet am Sonntag, 10. Juli, auf dem Messeplatz in Florstadt. Das Programm endet an allen Tagen jeweils um 22 Uhr wie Moderator Oli Becker hat gemeinsam mit seinem Kollegen Eventmanager Harry Thyssen das Programm zusammengestellt.

Mix aus Neuem und Bewährtem

»Beim Programm haben wir auf einen Mix aus Neuem und Altbewährtem gesetzt. Das betrifft die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler und der Show-Acts. An jeder Tour-Station können sich die Besucher auf ein neues Programm freuen«, kündigte das Duo an. Mit dabei ist jedes Mal der Musiker, Sänger, Komponist und Texter Mika Mai (12) aus Rockenberg. Sonst stehen jeweils unterschiedliche Künstler auf der Bühne. »Jo van Nelsen tritt in Butzbach und in Florstadt auf«, kündigt Becker an.

An jedem Ort gibt es zudem ein Angebot für Kinder und es stellen sich verschiedene Partner, Verbände und Organisationen vor. Unterstützt wird die Tour von der Liga der freien Wohlfahrtspflege Wetterau und den Botschaftern des Vielfaltslabels, informierte Schirmherrin Stephanie Becker-Bösch (SPD). Die Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin des Wetteraukreises eröffnete gemeinsam mit Bürgermeister Sebastian Wysocki (CDU) die »Tour der Vielfalt« an den Nidda-Stufen.

Plattform für soziale Initiativen

Mit dem Start der zweiten »Tour der Vielfalt« werde die Wetterau ganz im Zeichen von Diversität und Inklusion stehen, betonte die Schirmherrin. Ziel sei es, alle Wetterauer, frei von Alter, Identität, Nationalität oder etwaiger Beeinträchtigung, anzusprechen und sie mit Hilfe von Kultur beziehungsweise kulturellen Veranstaltungen zusammenzubringen. »Nur im Miteinander lässt sich die Vielfalt vollends entfalten und eine Region für alle schaffen.« Dies gelinge auch mit Hilfe der Städte und Gemeinden, welche die Orte für die Tour zur Verfügung stellten und ehrenamtliche Angebote organisierten. »Darüber hinaus bieten wir sozialen Trägern und Initiativen mit der Umsetzung dieser Tour eine Plattform. Sie erhalten die Möglichkeit, über ihre Arbeit zu informieren.« Becker-Bösch informierte zudem, dass die »Tour der Vielfalt« zu einem festen Angebot werden und jeweils im Sommer stattfinden soll. Mit Ständen und Angeboten in der Quellenstadt vertreten waren die Techeroes mit einem Technikmobil und Programmieren für Kinder und Jugendliche. Eine Malaktion, eine Buttonmaschine und Waffeln gab es beim Verein Lichtblick sowie Informationen zum Pflegestützpunkt. Zum Angebot gehörte ein Vielfaltswettbewerb in Form einer Rallye mit neun Fragen. Bad Vilbels Sozialdezernentin Ricarda Müller Grimm (SPD) zog als Hauptgewinnerin Mia Kleinhenz aus Usingen. Die Sechsjährige verbrachte das Wochenende bei ihrer Oma in Bad Vilbel und kehrte mit einem Rucksack voller Süßigkeiten, Spielen und Überraschungen nach Hause zurück.

Danach gehörte die Bühne den Künstlern. Mika Mai trat mit selbst komponierten Songs auf. Johannes Rosbach Gitarrist Tobi Bartel interpretierten gecoverte Hits wie etwa »Englishman in New York« oder »Stand by me«, Kulturpreisträger Martin Schnur und die Band »X10derness« unterhielten das Publikum mit Rock- und Poptiteln.

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Vielfarbig: Am Stand der Liga der freien Wohlfahrtspflege Wetterau malen Frederik und Luisa Vorlagen für Buttons aus. © Christine Fauerbach
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Der zwölfjährige Mika Mai schreibt, spielt und singt alle Songs selbst. © Christine Fauerbach

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