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Die Grünen forderten, dass Fuß- und Radwege an den Stellen, an denen sich der Nidda-Radweg teilt, durch bunte Piktogramme besser differenzierbar gemacht werden. © MAG

Bad Vilbel (nma). Der Niddaradweg spaltet sich zwischen der Burg und dem Festplatz in einen Fuß- und einen Radweg. Die Grünen forderten im Ortsbeirat Kernstadt, dies besser kenntlich zu machen, da sich im Augenblick zu viele Verkehrsteilnehmer vermischten.

Fußweg ist wieder offen

Seit zwei Tagen ist der Fußweg an der Nidda entlang des Burgparks wieder offen. Der zuvor geteerte und von Baumwurzeln zerstörte Weg ist nun einfacher zu nutzen denn je. Den Grünen ging es im Ortsbeirat Kernstadt in einem Antrag um Beginn und Ende des Weges, denn der allgemeine Niddaradweg teilt sich kurz hinter der Burg in eben jenen Fuß- und einen Radweg auf. Am Festplatz werden beide wieder zusammengeführt. »An den Kreuzungen im Burgpark, an denen sich der Fußweg und der Fahrradweg trennen, soll durch jeweils zwei farbige Piktogramme auf dem Boden deutlich kenntlich gemacht werden, welches der Fußweg und der Fahrradweg ist. Und zwar einmal aus Richtung Burg kommend sowie aus Richtung des Festplatzes«, forderten sie im Antrag. Andreas Lohbeck (Grüne) begründete: »Es kommt immer wieder vor, dass Fußgänger auf dem Fahrradweg laufen und das führt dann zu gefährlichen Situationen.« Es seien zwar weiße Piktogramme auf dem Boden, doch würden diese häufig übersehen werden. Farbige Piktogramme erhöhen hingegen die Aufmerksamkeit, meinen die Grünen.

Der Erste Stadtrat Sebastian Wysocki entgegnete: »Wir verwenden überall in Deutschland dieselben weißen Piktogramme. Aus meiner Sicht ist der Weg aktuell sehr eindeutig gekennzeichnet.« Man könne nur überlegen, ob man einen Mast mit Fußgängerschild aufstellt, aber das sei vermutlich vergebliche Mühe: »Der Fußweg ist mittlerweile ja wieder offen und hebt sich durch den neuen Belag deutlich vom Fahrradweg ab. Alleine dadurch sollte das jetzt besser ersichtlich sein«, sagte er.

Alban Krasniqi (SPD) hat Feldforschung betrieben: »Ich war vorhin mal dort und habe die Leute, die auf dem Radweg gelaufen sind, angesprochen.« Diese hätten sehr wohl gewusst, dass es sich um einen Radweg handle, sich aber bewusst dafür entschieden, dort zu laufen. »Das liegt daran, dass der Fußweg in der Vergangenheit so kaputt war. Jetzt ist er wieder offen und repariert, das sollte reichen«, findet er. Der Antrag der Grünen wurde letztendlich abgelehnt.

Erneuerung seit Mitte Februar

Sebastian Wysocki meldete sich noch einmal zu Wort: »Wir möchten außerdem niemandem verbieten, auf dem Radweg zu laufen. Es gilt auf dem gesamten Niddaradweg das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme.«

Die Erneuerung des maroden Fußwegs an der Nidda lief seit Mitte Februar und ist Teil der Hessentagsprojekte. Sämtliche Stolperfallen wurden entfernt, teilt die Stadt mit, neue Bänke für Ruhepausen wurden aufgestellt. Weiteres Mobiliar soll noch folgen.

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