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Platz für 14 Klassen

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Blick auf die Baustelle der neuen Grundschule. © Red

Bad Vilbel (pm). Während die Schülerinnen und Schüler die letzten Tage der Sommerferien genießen, wird auf zahlreichen Baustellen an den Wetterauer Schulen intensiv erweitert, gebaut und renoviert. Auf seiner jährlichen Schultour macht sich Landrat Jan Weckler selbst ein Bild von den Arbeiten im Kreisgebiet - nun von der neuen Grundschule in Bad Vilbel.

Im Neubaugebiet Quellenpark entsteht für rund 27 Millionen Euro eine Grundschule samt Einfeldsporthalle. Die neue Schule ist 3,5-zügig geplant, also pro Jahrgangsstufe zwischen drei bis vier Parallelklassen: In dem viergeschossigen Gebäude wird somit Platz für maximal 14 Schulklassen sein. Der Schulbetrieb beginnt voraussichtlich zum Schuljahr 2025/2026 mit der ersten Jahrgangsstufe und »wächst« dann Jahr für Jahr.

»Der Neubau der Grundschule ist das größte und kostenintensivste Schulbauprojekt, das der Wetteraukreis als Schulträger derzeit umsetzt. Damit reagieren wir auf die steigenden Einwohnerzahlen in Bad Vilbel und entlasten auch die benachbarten Grundschulen«, erklärt Landrat Jan Weckler, der sich vor Ort den Baufortschritt angesehen hat. Anfang Mai dieses Jahres wurde mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss für die Bauarbeiten gegeben. Inzwischen sind die Erdarbeiten einschließlich Baugrundverbesserung abgeschlossen, die Gründungssohle für das künftige Schulgebäude ist fertiggestellt, schreibt der Kreis. Derzeit werden die Grundleitungen und die Sauberkeitsschichten einschließlich Dämmungslage eingebracht; im ersten Teilbereich sind sie bereits abgeschlossen. Auch die Erdaushubarbeiten für die neue Sporthalle sind bereits erledigt.

Im Erdgeschoss des barrierefreien Gebäudes werden sich das Foyer, ein Mehrzweckraum, der Lehrer- und Verwaltungsbereich sowie der Speiseraum mit angegliedertem Küchenbereich befinden. In den beiden Obergeschossen sind Klassenräume, Gruppen- und Fachräume, Ganztags- und Betreuungsräume, eine Bibliothek sowie Büros und Lagerräume vorgesehen. Im Untergeschoss entstehen Technik- und Lagerräume.

Die Dächer des Gebäudes werden extensiv begrünt und vollflächig mit einer PV-Anlage ausgestattet. Geheizt wird mit einer Wärmepumpe mit oberflächennaher Geothermie. Auf der Außenanlage entstehen die erforderlichen Parkplätze und Fahrradabstellanlagen. Auf dem Schulhof werden die Schülerinnen und Schüler ein Kleinspielfeld, Spielgeräte sowie ein »Grünes Klassenzimmer« nutzen können.

Welchen Namen die Grundschule einmal tragen wird, steht übrigens noch nicht fest: »Denn das entscheidet die künftige Schulgemeinde selbst«, betont Weckler. »Eines ist aber sicher: Die Jungen und Mädchen, die hier in wenigen Jahren zur Schule gehen werden, können sich auf ein topmodernes Gebäude, eine eigene Sporthalle und einen tollen Schulhof im Herzen des neuen Wohngebiets freuen.«

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