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Proben für »KING« laufen auf Hochtouren

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Von: Niklas Mag

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Für die große gemeinsame Probe wird es eng im Gemeindesaal. Doch läuft alles nach Plan. © Niklas Mag

»Ein Traum verändert die Welt«, lautet die Unterzeile zum großen Chormusical »KING« der Christuskirchengemeinde. Rund 150 Mitwirkende werden Anfang Juli das Leben des Bürgerrechtlers Martin ;Luther King auf der Bühne darstellen. Ein Großprojekt wie es die Gemeinde nicht zum ersten Mal stemmt.

Bad Vilbel (nma). Kaum zu glauben bei einem solchen Riesenprojekt, doch Leiter und Gemeindereferent Thorsten Mebus erklärt: »Heute ist das erste und einzige Mal, dass alle Darsteller, Chormitglieder und das Orchester gemeinsam proben.« Erst zur Generalprobe werden sich die 150 Mitwirkenden wiedersehen. Die Chöre »Gospeltrain« und »New Generation« der Christuskirchengemeinde bilden das musikalische Fundament, 23 Sängerinnen und Sänger sind im Ensemble und davor sitzt das große Orchester. Dieses besteht aus ausgewählten Profimusikern des Omnia-Orchesters aus Bad Nauheim, gemischt mit ehrenamtlichen Musikern der Gemeinde. »Die Musik ist schon sehr Big-Band-lastig. Sie orientiert sich also an dem Musikstil der Motown-Gospel-Ära.« Seit Monaten jagt ein Probenwochenende das nächste. Nun werden die verschiedenen Teile zusammengeführt.

Orchester ist kein Playback

Die Darsteller betreten den Saal der Kirchengemeinde im Grünen Weg in Kostümen, der Chor baut sich auf der Bühne auf. Das Orchester sitzt auf der anderen Seite des Raums - es ist ziemlich voll. »Was die Darsteller in den vergangenen Wochen geleistet haben, ist bemerkenswert. Ich glaube, wir werden keine Probleme haben, das alles zusammenzuführen.«

Ungewohnt wird es für die ehrenamtlichen Sängerinnen und Sänger aber allemal. Denn das Orchester entwickelt einen völlig anderen Klangteppich als das Playback oder das Klavier in den Proben, weiß Mebus. »Das ist ein ganz anderes Volumen gegen das die Solisten ansingen müssen. Aber das ist ja auch das Schöne. Hier treffen Profis auf Ehrenamtliche und arbeiten Hand in Hand.« Möglichst viel muss an diesem letzten Wochenende vor den finalen Proben funktionieren, weiß Thorsten Mebus. »Insgesamt bin ich aber schon total zufrieden und super happy und dankbar. Es ist ein riesiges Projekt und ich finde es toll, dass die Gemeinde da so dahinter steht.«

Dann geht es los. Viele Worte zur Einstimmung muss Mebus nicht sagen. Chor, Ensemble und Orchester sind offenbar hervorragend aufeinander eingestimmt, denn alle drei Gruppen starten ansatzlos in die Probe für »KING«. Die Übergänge sind flüssig, musikalisch entfaltet das Musical seine Kraft.

Dass die 150 Mitwirkenden zum ersten Mal zusammen musizieren, ist weder zu hören noch zu sehen.

Das Musical schließt mit den fünf Aufführungen am ersten Juli-Wochenende ein Halbjahr der Christuskirchengemeinde ab, das ganz im Zeichen von Menschenrechten und Martin Luther King stand. Mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen hatte die Gemeinde in den vergangenen Wochen die Botschaft, für die Martin Luther King stand, in die Welt getragen. Die gigantische Musicalproduktion wird das spektakuläre Finale. Mit solchen hat die Christuskirchengemeinde bereits Erfahrung, so hat die Gemeinde in der Vergangenheit bereits zwei große Chormusicals auf die Bühne gebracht.

Die Premiere am 1. Juli ist bereits ausverkauft. Für die Vorstellungen am 2. Juli um 16 und 20 Uhr und am 3. Juli um 15 und 19 Uhr sind noch Tickets erhältlich. Die Karten für das Kultur- und Sportforum Dortelweil sind im Kartenbüro der Burgfestspiele, Klaus-Havenstein-Weg 1, 0 61 01/55 94 55 oder im Gemeindebüro der Christuskirche, Grüner Weg 4, Telefon 0 61 01/8 53 55 und der E-Mail-Adresse info@ckbv.de erhältlich. nma

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Das Ensemble setzt sich aus Ehrenamtlichen der Gemeinde zusammen. © Niklas Mag

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