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Sparmaßnahmen festgelegt

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Bad Vilbel (pm). Nach der Einführung einer Arbeitsgruppe zum Energiesparen in der Verwaltung im Juli wurden bereits erste Maßnahmen ergriffen, um sich auf den Herbst und Winter vorzubereiten und unmittelbar mit dem Energiesparen zu beginnen. Nun traf sich die Arbeitsgruppe unter Federführung von Bürgermeister Sebastian Wysocki und Erstem Stadtrat Bastian Zander erneut, um die ersten Schritte zu evaluieren und weitere Maßnahmen zu planen.

»Es gibt mittlerweile gesetzliche Vorgaben zum Energiesparen im öffentlichen Bereich, zum anderen gibt es hilfreiche Hinweise der kommunalen Spitzenverbände und von den Experten in unserer Verwaltung und der Stadtwerke. Auf Basis dieser Verlautbarungen und Expertisen bauen wir unsere Maßnahmen auf«, so Wysocki.

So hat die Arbeitsgruppe nun festgelegt, dass die Raumtemperatur in den öffentlichen Gebäuden sowie den Büroräumen der städtischen Dienststellen auf 19 Grad Celsius festgelegt wird. In Sporthallen wird die Temperatur 15 Grad Celsius betragen. Dies entspricht den Empfehlungen des Deutschen Städtetags und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), denen auch der Hessische Landkreistag (HLT) und der Landessportbund Hessen folgen sowie der aktuellsten Verordnung der Bundesregierung.

Jedes Gebäude genau angeschaut

Zudem werden die Betriebszeiten der Heizanlagen angepasst, sodass es insgesamt weniger Stunden im höheren Heizbetrieb geben wird. »Wir haben uns jedes Gebäude, für das wir zuständig sind und das die Stadtwerke betreuen, genau angeschaut und die Betriebszeiten danach festgelegt. Grundintention der Maßnahme ist zum einen, dass wir mit geringeren Raumtemperaturen Energie sparen und zum anderen durch kürzere Betriebszeiten eine weitere Verringerung des Verbrauchs und der Kosten erreichen«, führt Wysocki weiter aus. Auch die Beleuchtung öffentlicher Gebäude soll auf das Mindestmaß verringert werden. So werden, dort wo es möglich ist, die Außenbeleuchtungen ab- oder gar nicht erst angeschaltet und dort, wo Außenbeleuchtungen sein müssen, werden diese auf ein Mindestmaß reduziert. »Damit verringern wir nicht nur den Energieverbrauch, wir drehen auch die Kostenschraube deutlich nach unten und hoffen so, auch die zusätzlichen Belastungen für den städtischen Haushalt so gering wie möglich zu halten«, beschreibt Zander die Effekte.

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