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»Zahl der erfassten Straftaten seit Jahren rückläufig«

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Bad Vilbel (pm). Der heimische FDP-Landtagsvizepräsident Jörg-Uwe Hahn hat kürzlich mit dem Wetterauer FDP-Bundestagsabgeordneten Peter Heidt und den liberalen Stadtverordneten Joachim Pfeil und Erich Schleßmann die Polizeistation Bad Vilbel besucht, um sich bei Leiter Holger Götzmann und der Schutzfrau vor Ort, Julia Kolwes, über die Kriminalitätsentwicklung insbesondere in der Quellenstadt zu informieren.

»In Bad Vilbel gehen die polizeilich erfassten Straftaten seit Jahren kontinuierlich zurück. Waren es im Jahr 2019 beispielsweise noch 1218, wurden im vergangenen Jahr nur noch 1173 Straftaten polizeibekannt. Dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, auch wenn man dabei die anhaltend hohe Aufklärungsquote in Höhe von 55 Prozent beachtet«, machte Götzmann deutlich. Das Kriminalitätsniveau sei in der Quellenstadt auch im Vergleich zu ähnlichen Kommunen und im Vergleich zur Region niedrig.

Erfreulich sei zudem, dass auch die Zahl der Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sei. »Dies hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass viele Bürgerinnen und Bürger während der Corona-Pandemie viel Zeit zu Hause verbracht haben und Täter somit nicht die Abwesenheit der Bewohner ausnutzen konnten«, so der Stationsleiter. Im Herbst werde man hierzu wieder gezielt Präventionstage durchführen.

Da im vergangenen Jahr über 100 Fahrraddiebstähle zu verzeichnen gewesen seien, lege die Vilbeler Polizei hierauf einen besonderen Fokus. »Die Schadenshöhe ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen, da immer mehr E-Bikes genutzt werden. Wir setzen auf die Bekämpfung dieser Diebstähle einen besonderen Fokus und werden Codierungsaktionen durchführen, um Dieben das Handwerk zu legen«, erklärte Götzmann.

Sprechstunden im HdB über Sicherheit

Einen weiteren Schwerpunkt setzte die Polizeiin der Seniorenprävention. »Immer wieder werden auch in Bad Vilbel insbesondere ältere Menschen Opfer des sogenannten Enkeltricks, von Schockanrufen oder falschen Gewinnversprechen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung haben wir eine erfolgreiche Veranstaltung durchgeführt und potenziell gefährdete Senioren auf die Tricks der Betrüger aufmerksam gemacht. Unsere Präventionsarbeit werden wir weiter fortsetzen, um möglichst breit warnen zu können«, so Götzmann.

Die Schutzfrau vor Ort, Julia Kolwes, erklärte den Liberalen, dass man weiterhin auch das subjektive Sicherheitsgefühl stärken wolle. Hierfür biete sie regelmäßige Sprechstunden im Haus der Begegnung an, um mit Bürgerinnen und Bürger auch über deren Sicherheitsbedenken sprechen und wertvolle Informationen aufnehmen zu können. »Unsere Polizei leistet eine hervorragende Arbeit und sorgt durch eine erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung dafür, dass Bad Vilbel eine so sichere Stadt ist. Sie sorgen für Sicherheit und klären Straftaten auf, und dies nicht immer unter einfachen Bedingungen: wenig Zeit für die Familie, Schichtdienst, und immer öfter auch Übergriffe auf Beamte. Eine vernünftige Personal- und Sachausstattung von Polizei und Justiz ist die effektivste Waffe im Kampf gegen das Verbrechen«, machten Hahn und Heidt deutlich. Die FDP-Stadtverordneten Pfeil und Schleßmann wollen sich dafür einsetzen, dass im Rahmen des »KOMPASS«-Projektes bei künftigen städtischen Bauprojekten Fachmitarbeiter der Polizei in die Planung miteinbezogen werden.

Dankbar zeigten sich die Liberalen, dass die Polizei in Zusammenarbeit mit dem städtischen Ordnungsamt weiterhin Verkehrskontrollen in der Innenstadt durchführen werde.

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