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Barrierefrei durch die Stadt

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Hier wird es mit einem Rollator oder Kinderwagen ohne Hilfe problematisch. © pv

Nidda (myl). Nidda soll barrierfrei werden. Hinter dem Begriff barrierefrei steckt mehr als die Beseitigung von Treppen. Das heißt, dass Gebäude und öffentliche Plätze, Arbeitsstätten und Wohnungen, Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und Freizeitangebote so gestaltet werden, dass sie für jeden ohne fremde Hilfe zugänglich sind.

Erste Ergebnisse werden jetzt während eines Stadtrundgangs den Bürgern präsentiert.

Die Stadt Nidda ist seit 2018 Teil des Bund-Länder-Programms »Lebendige Zentren«, das früher »Aktive Kernbereiche in Hessen« hieß. Das Fördergebiet befindet sich in der Kernstadt von Nidda nordwestlich der Altstadt und umfasst im Wesentlichen den Straßenbereich der Schillerstraße zwischen der Kreisverkehrsanlage an der Krötenburgstraße und der Einmündung der Bahnhofstraße in die Schillerstraße. Der Förderzeitraum beläuft sich auf etwa zehn Jahre.

Im Rahmen dieses Programmes wurde das Planungsbüro von Mörner aus Darmstadt mit einem Konzept für Barrierefreiheit für den Bereich rund um die Schillerstraße beauftragt. Die Mitarbeiter sammelten Ideen und erarbeiteten Ziele für die Umsetzung auf öffentlichen Plätzen, für die Allgemeinheit offenen Gebäude sowie auch für Bus und Bahn, sprich den öffentlichen Personennahverkehr.

Die Mitarbeiter des Fachbüros haben den Ist-Status untersucht und bewertet. Aus dieser Analyse schlagen sie Maßnahmen vor, um Hürden abzubauen. Beispiele sind Eingänge zu Geschäften und Gebäuden, Fußwegeverbindungen und deren Beschilderung oder Überquerungshilfen. Im Fokus standen auch Sitzbänke und damit die Möglichkeit, sich auszuruhen. Zudem wurden Behindertenparkplätze und der Marktplatz inspiziert.

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