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Belastung für Anwohner vermindert

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Von: red Redaktion

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Ortsvorsteher Ramon Franke erörtert mit den Düdelsheimer CDU-Stadtverordneten Kerstin Gohlke, Robert Preußer und Klaus Merz die geänderte Verkehrsführung für die Kreisstraße 229 © pv

Büdingen (red). »Seit Jahren setzt sich die CDU Düdelsheim für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität in dem Ort ein«, schreiben die Christdemokraten in einer Pressemitteilung. Sie weisen darauf hin, dass in diesen Wochen zwei wichtige Maßnahmen umgesetzt würden: Die Geschwindigkeitskontrolle in der Ortsdurchfahrt werde verstärkt. Außerdem werde die Anbindung der Straße von Orleshausen zur Bundesstraße 521 aus der Wohnbebauung verlegt.

Seit rund zehn Jahren sei die K 229 zwischen Orleshausen und Düdelsheim ein Thema im Ortsbeirat. Der schlechte Zustand insbesondere vor der Einmündung an der Metzgerei Zinn belege, wie hoch die Verkehrsbelastung für die Straße und damit auch für die Anwohner ist. Doch obwohl man das Problem im Ortsbeirat mehrfach angesprochen und den Magistrat schließlich 2019 aufgefordert habe, sich beim Kreis als Eigentümer der Straße für eine grundhafte Erneuerung einzusetzen, sei viele Jahre lang nichts passiert.

»Dass jetzt endlich mit der lange geforderten Sanierung der Straße begonnen wird, ist vor allem auch Robert Preußer zu verdanken. Immer wieder wies er auf den schlechten Zustand der Straße hin und mahnte, dass diese dringend instand gesetzt werden müsse.« Dazu hatte Ortsvorsteher Ramon Franke und die CDU Düdelsheim einen weiteren Vorschlag erarbeitet, wie in Zukunft die Verkehrsbelastung in dem Bereich vermindert werden könnte. Denn schon seit der Entwicklung des Gewerbegebiets Else umfuhren immer wieder Pkw und Lkw den Rückstau an der Einmündung an der Metzgerei, um über den Kreisverkehr auf die B 521 aufzufahren.

Deshalb regte die CDU an, die Vorfahrtregelung für die K 229 zu ändern, sodass der Verkehr grundsätzlich über das Gewerbegebiet Else zur Bundesstraße geleitet wird.

Schulweg wird ebenfalls sicherer

»Der Vorschlag überzeugte auch das Kreisverkehrsamt, Hessen Mobil und die Stadtverordneten«, heißt es in der Mitteilung weiter. Neben der Verkehrsentlastung für die bisherige Einmündung und deren Anwohner sorge er auch für einen verbesserten Verkehrsfluss ohne die bisherigen Rückstaus.

Es gebe aber noch weitere Vorteile dieser Lösung: »Auch der Schulweg wird durch die Verlagerung des Verkehrs sicherer«, erklärt Stadtverordnete Kerstin Gohlke. Das sei besonders auch vor dem Hintergrund wichtig, dass mit dem neuen Baugebiet Eichmorgen mehr Kinder jenseits der B 521 wohnen werden. Sobald die Straße am Seemenbach nicht mehr Kreisstraße ist, kann die Stadt ohne Abstimmung mit anderen Behörden auch darüber entscheiden, dort einen Zebrastreifen einzurichten, den der Ortsbeirat mit den Stimmen der CDU bereits beantragt habe.

Eine Verkehrsentlastung wie für die Anwohner der bisherigen K 229 sei für die Anwohner der Bundesstraße in der Ortsdurchfahrt leider nicht möglich. Deshalb habe sich die CDU in den letzten Jahrzehnten immer wieder dafür eingesetzt, die Belastung für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Die Straße habe eine neue Asphaltschicht bekommen und werde demnächst ebenfalls grundhaft saniert. »Auch dass die Geschwindigkeit in den Nachtstunden auf 30 km/h beschränkt ist, ist ein Erfolg der hartnäckigen Arbeit der CDU.«

Schon als diese Beschränkung angeordnet wurde, habe Preußer darauf hingewiesen, dass sie nur wirksam wird, wenn sie auch konsequent überwacht wird. Das Ergebnis der Messungen, seit dort eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachung eingerichtet worden war, bestätige, dass dort regelmäßig zu schnell gefahren werde. Doch längst nicht alle Übertretungen würden geahndet, denn die Kamera zur Überwachung wurde auch an anderen Standorten, eingesetzt.

Einnahmen nicht Im Vordergrund

Deshalb hatte die CDU Stadtverordnetenfraktion darauf gedrängt, eine weitere Überwachungskamera anzuschaffen. Robert Preußer rechnete vor, dass sich die Kosten bereits nach weniger als einem Jahr durch die zahlreichen Geschwindigkeitsüberschreitungen amortisieren würden. Er mahnt, »überhöhte Geschwindigkeit und Raser konsequent zu bestrafen, ist die einzige Möglichkeit, für mehr Sicherheit zu sorgen und vor allem auch schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen.«

Dennoch: »Unser Ziel ist es nicht, durch Blitzer möglichst viel Geld für den Büdinger Haushalt einzunehmen. Wir sind stattdessen froh über jeden, der nichts bezahlen muss, weil er sich an die erlaubte Geschwindigkeit hält.«

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