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Buchvorstellung und Gewerbepark

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Schotten (sw). Zur ersten Stadtverordnetenversammlung des neuen Jahres treffen sich die Parlamentarier der Schottener Großgemeinde am morgigen Donnerstag. Beginn ist um 20 Uhr in der Festhalle. Zunächst wird die Initiativgruppe »Stolpersteine Schotten« ihr neues Buch über die Verlegeaktionen vorstellen. Anschließend steht die Gründung eines Zweckverbandes »Interkommunaler Gewerbepark Oberhessen« auf der Tagesordnung.

Die von insgesamt sechs Kommunen gemeinsam geplante Gewerbefläche soll ihren Standort im Niddaer Stadtteil Borsdorf haben. Vertreter der Firma Götel werden dann über den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus in den Stadtteilen berichten. Wie bereits eine Woche zuvor in den Fachausschüssen werden die Parlamentarier über eine Stellungnahme zur Fortschreibung des Regionalplans Mittelhessen 2021 beschließen. Weitere Themen des Abends sind unter anderem die Einführung eines digitalen Sitzungsdienstes sowie die Neufassung der Hauptsatzung der Stadt Schotten. Beschließen sollen die Stadtverordneten zudem über die Vermarktung von sogenannten Naturdienstleistungen im Rahmen der Aufforstung kahler Waldflächen. Nach dem klaren Votum in den Ausschüssen ist die Zustimmung zu einer vertraglichen Vereinbarung mit dem Vogelsbergkreis hinsichtlich der Übernahme der »Querspange« bei Michelbach nur noch Formsache.

Eine Anfrage an Bürgermeisterin Susanne Schaab hat der Stadtverordnete der AfD, Johannes Marxen, zum Thema »Straftaten in Schotten« gestellt. Er will unter anderem wissen, was seitens der Stadt unternommen wurde, um der Problematik entgegenzuwirken, die sich derzeit offenbar verschärfe und viele Bürgerinnen und Bürger verunsichere, meint Marxen. Auch fragt er, ob die Stadt Kenntnisse darüber hat, aus welchem Umfeld die Täter stammten. Außerdem wünscht er Informationen darüber, mit wie vielen Beamten und zu welchen Zeiten unter der Woche und an den Wochenenden der Polizeiposten besetzt ist. Schließlich will Marxen Auskunft über ein Gespräch zwischen Bürgern und der Bürgermeisterin, das im Dezember stattgefunden haben soll.

Für die öffentliche Sitzung gelten strenge Corona-Hygieneregeln. Besucher, die die 3G-Regel - geimpft, genesen oder aktueller Negativ-Test - nicht erfüllen, erhalten keinen Zutritt. Es gilt Maskenpflicht vom Betreten bis zum Verlassen der Festhalle - auch am Platz und bei Redebeiträgen.

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