Morgendämmerung
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Tödlicher Unfall bei Büdingen

L3010 lange gesperrt

Tödlicher Verkehrsunfall - Junger Mann rast gegen einen Baum

Bei Büdingen an der L3010 wird ein 18-Jährige tot in seinem Auto gefunden. Zuvor war der Wagen gegen einen Baum geprallt. 

  • Junger Mann stirbt nach Autounfall
  • Lag leblos im seinem VW Polo
  • Landstraße L3010 war über Stunden gesperrt

Büdingen - Traurige Nachricht aus der Wetterau: Ein 18-Jähriger wurde am Sonntagmorgen tot in seinem Wagen an der L3010 zwischen Rinderbügen und Büdingen gefunden. 

Nach ersten Ermittlungen war sein VW Polo gegen einen Baum geprallt. Andere Autofahrer hatten schließlich das Wrack mit dem jungen Mann neben der Landstraße entdeckt und die Polizei gerufen. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist derzeit noch unklar. Allerdings hat die Polizei eine Vermutung.

So rekonstruieren die Ermittler den Unfall: Demnach befuhr der 18-Jährige zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt vor der Entdeckung am Sonntagmorgen die L3010 in Richtung Büdingen und kam offenbar nach links von der Fahrbahn ab. 

Büdingen L3010: VW Polo kracht gegen Baum, junger Mann tot

Dort prallte sein VW Polo gegen einen Baum. Dabei zog sich der 18-jährige Fahrer aus Rodenbach im Main-Kinzig-Kreis tödliche Verletzungen zu.

Büdingen L3010: Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter mit den Untersuchungen zum Unfallhergang. Die Landstraße bei Büdingen musste für die Untersuchungen und die Bergungsarbeiten vorübergehend voll gesperrt werden.

Die Polizei in Büdingen, Tel. 06042-9648-0, sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum Unfallzeitpunkt machen können.

Zu einem schweren Unfall kam es auch am Sonntag gegen 5.40 Uhr auf der A 661 in Fahrtrichtung Egelsbach nahe der Anschlussstelle Offenbach-Kaiserlei. Fünf Menschen wurden dabei verletzt. Der Unfallfahrer ist flüchtig.

Insgesamt gehen die Unfallzahlen in Deutschland zurück. Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 kamen 1465 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 40 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018.

Die meisten Verkehrstoten gab es in diesem Jahr in östlichen Bundesländern. In Sachsen-Anhalt kamen 29 Menschen um, in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern jeweils 27. Am besten stehen im Bundeslandvergleich die drei Stadtstaaten dar. In Hessen kamen im ersten Halbjahr 2019 bei Unfällen 101 Menschen ums Leben, das sind 11 weniger als im ersten Halbjahr 2018.

red

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