1. Startseite
  2. Region
  3. Wetteraukreis

CDU hält Campus mit beiden Schulen für möglich

Erstellt: Aktualisiert:

Von: red Redaktion

Kommentare

Büdingen (red). Die CDU forciert eine Entscheidung über ein Jugendzentrum am Standort des ehemaligen Hallenbads auf dem Dohlberg. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

»Wir sind froh, dass mit dem Jugendtreff im Casa Atrium überhaupt wieder ein Angebot für Jugendliche vorhanden ist«, so Fraktionsvorsitzender Jonathan König. »Bei einem Gespräch mit Jugendlichen der Schule am Dohlberg und den Fraktionen vor einigen Wochen wurde jedoch erneut deutlich, dass ein Jugendzentrum in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum ein großer Fortschritt für die Jugend wäre - es könnte eine Art gemeinsamer Campus mit den beiden Schulen entstehen«, betont der Fraktionschef.

Bereits im Jahr 2018 hat die CDU einen entsprechenden Antrag gestellt. Seitdem fordern die Christdemokraten die Verwirklichung eines Jugendzentrums in Büdingen am ehemaligen Hallenbad. »Wir wollen die Jugendlichen dort abholen, wo sie ohnehin in großer Zahl sind: An der Schule. Der Standort in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum mit über 2000 Schülern ist unseres Erachtens hervorragend geeignet«, untermauert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carina Merz die Meinung der CDU: »Zudem könnten bei der Konzeption und der anschließenden Nutzung die Schulen miteinbezogen werden. Es können die Wünsche der engagierten Schüler beider weiterführender Schulen sowie die Inhalte des Kinder- und Jugendbeirats auch zeitnah tatsächlich umgesetzt werden.« Mobile und stationäre Jugendarbeit könnten dabei nicht isoliert betrachtet werden, sondern sollten Teil eines schlüssigen Gesamtkonzepts sein, so die CDU weiter.

Friedberger Junity als Vorbild

Als Vorbildfunktion könne dabei die Konzeption des Junity in Friedberg dienen. »In diesem Jugendzentrum wird Jugendarbeit eindrucksvoll umgesetzt. Wenn wir uns davon eine Scheibe abschneiden, wäre das ein großer Schritt in die richtige Richtung. Im Friedberger Treff sind seit der Eröffnung 2010 keinerlei Vandalismus und Verunreinigungen aufgetreten«, führt die CDU dazu aus. »Jugendliche aus verschiedenen Altersgruppen, sozialen Schichten und Kulturkreisen wirken harmonisch sowie verantwortungsbewusst an den Aktivitäten der Einrichtung mit. Den Jugendlichen ein solch vorbildliches soziales Miteinander zu vermitteln, sollte auch unsere Maxime in Büdingen sein.«

Aus Sicht der Büdinger CDU sei außerdem zu prüfen, inwiefern Teile der Bausubstanz des Hallenbades erhalten werden können. »Insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und die Finanzierbarkeit kann es Sinn machen, das bestehende Gebäude für die Zwecke eines Jugendzentrums umzubauen. Durch den Einbau von Zwischendecken sollten ausreichend Flächen entstehen, um im Gebäude auch Räume für Vereine zur Verfügung zu stellen«, meint König.

Auch interessant

Kommentare