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»Das ist verbesserungsfähig«

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Von: red Redaktion

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Altenstadt (red). Die Altenstädter SPD-Fraktion hat für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am Freitag, 6. Mai, einen umfangreichen Antrag zur Betreuungssituation von unter Dreijährigen (U3) in den Kindertagesstätten und zur Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen in Altenstadt gestellt.

Hintergrund dieses Antragss sei, so der Fraktionsvorsitzende Jan Voß, dass Gemeindevertreterinnen und -vertreter häufig wegen der U3-Betreuung in der Gemeinde angesprochen würden. Diese werde von vielen Betroffenen als »unzureichend« wahrgenommen. »In unserer Fraktion sind junge Eltern. Die erleben am eigenen Leib, dass die Betreuungssituation verbesserungsfähig ist. Das hat wenig mit der geleisteten Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher sowie der Tageseltern und Betreuungsvereine zu tun. Hingegen ist die bestehende Struktur, die sich seit anderthalb Jahrzehnten kaum verändert hat, zu verbessern«, so Voß weiter zur Motivation für diesen Antrag.

Runde Tische sollen Ideen entwickeln

In einem ersten Schritt fordert die SPD-Fraktion Zahlen von der Verwaltung, um »faktenbasiert« in einen Dialog eintreten zu können. »2026 wird es einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung in den Grundschulen geben. Hier gilt es schon jetzt die Weichen zu stellen, dass Bewährtes gestärkt wird und neue Ideen entwickelt werden. Deshalb sollen zwei Runde Tische im Juli eingerichtet werden. Wir beantragen jeweils zielgruppenspezifisch einen Runden Tisch aus Einrichtungen, Eltern und Lokalpolitik, damit wir Bewährtes stärken und neue Ideen für Altenstadt mit den Betroffenen umsetzen können«, erläutert Fraktionschef Voß das Kernanliegen dieses Antrags der Sozialdemokraten.

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