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Der Natur auf der Spur

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Von: red Redaktion

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Anhand verschiedener Tierpräparate vermittelt Wolfgang Eckhard den Ferienkindern spannende Einblicke in die Natur. © pv

Dauernheim (red). Die Ferienspiele des Vereins Dauernheimer Haus der Begegnung fanden erneut in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Nidda und Umgebung statt und standen unter dem Motto: »Der Natur auf der Spur«. 13 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren erlebten einen kurzweiligen Nachmittag. Gleichzeitig haben sie in der Auenlandschaft um den Dauernheimer Angelteich jede Menge gelernt und hatten dabei viel Spaß mit reichlich Bewegung an der frischen Luft.

Nachdem man sich auf dem Grillplatz hinter dem Haus der Begegnung getroffen hatte, ging es an die erste Aufgabe. Vorbereitete Holz-Namensschildchen versah man mit dem »Brennpeter« mit den jeweiligen Namen der Kinder und Betreuer. Dann ging es zur Teichanlage, wo Jürgen Krause, Wolfgang Eckard, Adam Strecker und Volker Neumann mehrere interessante Naturstationen aufgebaut hatten, die die Kinder, in vier kleine Gruppen aufgeteilt, nacheinander ansteuerten.

Gleich am Eingang zur Teichanlage erwarteten die Kinder Präparate von Fasan, Dachs, Waschbär, Fuchs, Eichelhäher, Buntspecht und Marder. Wolfgang Eckard verstand es hervorragend, Wissenswertes über diese Tiere und ihre Lebensräume kindgerecht zu vermitteln. Nach einem kleinen Ratespiel gab es Anstecker, kleine Holzkreisel und Ausmahlbilder zur Belohnung.

Fledermauskästen selbst herstellen

Etwas entfernt konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Abenteuerbereich von Jürgen Krause, Felle vom Fuchs und Hirschkalb sowie Wildschweindecken und riesige abgeworfene Hirschstangen im wahrsten Sinn des Wortes begreifen. Sehr erstaunt waren die Ferienspielkinder, dass ein solches Riesengeweih in nur sechs Monaten komplett heranwächst und ein paar Monate später bereits wieder abgeworfen wird.

Am Stand von Adam Strecker hatten die Kinder Spaß beim Basteln von Fledermauskästen aus vorbereiteten Brettern. Diese mussten die kleinen Zimmerleute mit Hammer und Nägeln zusammenbauen und durften sie anschließend mit nach Hause nehmen. Ganz nebenbei vermittelte Strecker fundiertes Fachwissen über die kleinen Flugsäuger.

Anhand der Präparate heimischer Schmetterlinge und Käfer in Schaukästen gewährte Volker Neumann auf seiner Station einen Einblick in die faszinierende Welt der Insekten und deren Lebensräume. Seine Ausführungen über manche Besonderheiten der mitgebrachten Insekten nahmen seine jungen Zuhörerinnen und Zuhörer fasziniert auf.

Horn-Signale und Kirschkern-Spucken

So verging der Nachmittag wie im Flug für Teilnehmer und Betreuer und schließlich ging es zurück zum Grillplatz, wo Grillwürstchen und kühle Getränke Stärkung boten. Währenddessen ließ Jürgen Krause, der auch als Wald-Pädagoge der Schutzgemeinschaft die Waldjugendgruppe in Nidda leitet, verschiedene Jagd-Signale auf seinem Horn ertönen und wies auf die Bedeutung der Signale hin.

Zum Abschluss des Ferienspieltags konnten sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch im Kirschkernweitspucken messen. Mit kleinen Preisen, den selbst gebauten Fledermauskästen und originellen Namensschildchen ausgestattet, wurden die Kinder am späten Nachmittag wieder von ihren Eltern abgeholt.

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