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»Der Vibe ist einfach magisch«

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Von: red Redaktion

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leo_animal3_030822_4c © pv

Jeffrey Knoblauch und sein Team schaffen es, nach einer zweijährigen Pause mit dem Festival »Find Your Animal« das Büdinger Freischwimmbad »Hinter der Meisterei« zu füllen. Mehr als zwölf Stunden lang herrscht beste Stimmung bis tief in die Nacht. Als besondere Attraktion ist erstmalig die Rutsche geöffnet.

Das Techno-Festival »Find Your Animal«, das 2014 am Schäferhundevereinsheim Premiere feierte und zuletzt 2019 stattfand, lockt jetzt nach zweijähriger pandemiebedingter Pause wieder vor allem junge Besucher nach Büdingen. Sowohl das Nichtschwimmerbecken als auch erstmals die Rutsche haben geöffnet - was die Attraktivität der Veranstaltung im Freibad bei hochsommerlichen Temperaturen noch einmal steigert.

Festivalorganisator und -veranstalter Jeffrey Knoblauch präsentiert zudem mit Stolz eine neue Terrassengestaltung, die den Gästen eine gute Sicht aufs Gelände bietet. Der 38-Jährige bedankt sich bei seiner Crew, ohne die eine Großveranstaltung dieser Art gar nicht stattfinden könnte. »Es steckt unheimlich viel Herzblut drin.« Für den Auf- und Abbau benötigt sein Team jeweils eine ganze Woche.

»Tierisches« für junge Leute

Jeffrey Knoblauch schwärmt: Für ihn sei das Freibad eine »mega Location«, die eine interessante Kombination aus Techno-Beats und einem Wasserzugang bietet. Die Idee, das Festival »Find Your Animal« zu nennen, habe nicht zuletzt mit den Büdinger »Frääsch«, den Fröschen, und einem Bezug zur Tierwelt zu tun. So stark wie ein Bär, so süß wie eine Biene - also setzte Jeffrey Knoblauch (damals im Kollektiv mit fünf Personen) sich das Ziel, mal etwas anderes, etwas »Tierisches« zu machen, jungen Leuten in Büdingen einen Veranstaltungshöhepunkt anzubieten.

Das Konzept ging auf, die Begeisterung hält bis heute an. »Dieses Jahr ist es das beste ›Find Your Animal‹«, freut sich die 23-jährige Studentin Lisa Vonderlehr. Das Freibad, die Musik, die Beats der DJs Jermaine Dotson und Alexander Aurel begeistern die Gäste bereits in den frühen Abendstunden. »Gute Location, geile Musik und coole Leute. Der Vibe ist einfach magisch«, sagt denn auch Festivalbesucherin Denisa Lacovei.

Ab 23 Uhr legt Headliner Dominik Eulberg auf und sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Bis 1 Uhr morgens wird gefeiert. Einige Besucher kommen aus Österreich, aus der Schweiz, andere aus München, Hamburg und dem Rhein-Main-Gebiet. Die Szene ist vernetzt, die DJs beliebt. »Wir haben schon total oft davon gehört und uns dann ganz spontan gestern noch Tickets besorgt«, erzählen zwei Freundinnen aus Altenstadt und Frankfurt. Gerade auf Facebook sei das Festival schnell publik geworden. Vor allem auch die Werbung auf Insta-gram verfehle ihre Wirkung nicht. »Die hat richtig Lust gemacht auf Beachparty-Vibes«, schwärmt eine junge Frau aus Frankfurt.

Für den Rundumschutz und die Sicherstellung eines friedlichen Abends sorgt Teddy von Deguachi mit seiner Firma Hessen Security. 16 Wachleute sind im Einsatz. Zudem hat Bademeister Stefan Schlegel Dienst - für alle Fälle. Noch mehr bekannte Gesichter des Büdinger Freibads sind Teil der Veranstaltung. So hat unter anderem, »Jagwinder Alleritter«, der seit fünf Jahren den Kiosk betreibt, geöffnet. Für weitere Verköstigungen sorgen Harald Schlor und Sindy Herrmann mit ihrem Foodtruck ,,Mundpropaganda«. Seit 2015 sind sie mit ihrer Cross-over-Küche dabei. Geschäftsführer Harald Schlor sagt, man sei »mit der Veranstaltung gewachsen«. Über die Jahre habe sich eine »Freundschaft« zwischen ihm und Jeffrey Knoblauch entwickelt.

Der Macher des Festivals jedenfalls ist am Ende zufrieden. Sowohl die Licht- als auch die Feuershow auf dem Sprungturm des Freibads hätten nicht nur die Besucher, sondern auch die städtischen Mitarbeiter, das Schwimmbadpersonal und die Leute vom Ordnungsamt begeistert, sagt Knoblauch. Ob es gegen Ende des Jahres noch eine Winter-edition von »Find Your Animal« geben wird, stehe noch in den Sternen.

Campingplatz: Option für Zukunft?

Er sei auf alle Fälle sehr »geflasht und überwältigt«, dankt vor allem den Sponsoren, ohne die eine Veranstaltung dieser Art nicht stattfinden könne. Für künftige Ausgaben von »Find Your Animal« wünscht er sich, dass möglicherweise das Beachvolleyballgelände als Campingplatz für die Besucher genutzt werden kann.

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