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Die Geschichte von Gutle Rothschild

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Schotten (sw). Der Vogelsberger Kultur- und Geschichtsverein lädt zu einem unterhaltsamen Spätnachmittag für Samstag, 7. Mai, ins Heimatmuseum in der Schottener Innenstadt ein. Sabine Mannel von der Kulturothek Frankfurt erzählt in sehr anschaulicher und unterhaltsamer Form die Geschichte von Gutle Rothschild und die ihres Gatten, des aufstrebenden Bankiers Mayer Amschel Rothschild.

Gutle Rothschild galt zu ihrer Zeit als reichste Frau der Welt. Sie blieb aber immer bescheiden. Nie hat sie das Haus, in dem sie lebte, verlassen, damit der gute Stern, der über ihrer Familie steht, nicht untergeht.

Sabine Mannel schildert die vielen Repressalien, die die jüdischen Menschen im 18. und 19. Jahrhundert erdulden mussten, hat aber auch viel Schönes zu berichten: Von dem Leben in der Frankfurter Judengasse, in der die Familien eng zusammenhielten, über Gutle Rothschilds Ehe mit Mayer Amschel, mit dem sie 20 Kinder bekam, von denen zehn das Erwachsenenalter erreichten, und die sie gut versorgten bis zu ihrem hohen Alter von 96 Jahren. Die Besucher erfahren, was sich alles während der Lebzeiten der Rothschilds für die Juden in Deutschland verändert hat - und das in einem herrlichen Frankfurter Zungenschlag. Beginn ist um 17 Uhr.

Wegen des begrenzten Platzangebotes ist eine Anmeldung nötig, per E-Mail unter info@heimatmuseum-schotten.de oder telefonisch unter 01 60/8 99 42 25. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesprogramm »Demokratie leben«. Der Eintritt ist frei. Eine Spende für den weiteren Ausbau des Museums wird gerne entgegengenommen.

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