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Die Nacht der Museen

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Von: red Redaktion

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Die drei Niddaer Museen und der Johanniterturm sind Samstagnacht für Interessierte geöffnet. © pv

Nidda (red). Alle zwei Jahre findet in Nidda die »Nacht der Museen« statt. Nach zwei Jahren Pause öffnen sich am 30. Juli die Tore der Niddaer Museen zu ungewöhnlichen Zeiten und bieten dabei allerlei Interessantes. Parallel veranstaltet der Gewerbeverein Nidda wieder ein »Late Night Shopping«.

Bis 23 Uhr bietet die Niddaer Innenstadt an diesem Sommerabend also jede Menge Shopping-Möglichkeiten, aber auch attraktive Aktionen an beziehungsweise in den jeweiligen Museen.

Überblick über

Niddas Geschichte

Mit von der Partie bei der »Nacht der Museen« ist selbstverständlich das Niddaer Heimatmuseum, das einen Überblick über die Geschichte der Stadt Nidda und ihrer Region bietet. Die häufig stattfindenden Sonderausstellungen geben immer wieder Anlass für einen Besuch. An diesem besonderen Abend können dort Lesezeichen mit Perlenbänder mit Naturschafwolle gewebt werden oder aber in der »Kinderdruckerei« Lesezeichen mit Buchstaben personalisiert und noch verziert werden. Der Unkostenbeitrag für alle kleinen und großen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beträgt lediglich drei Euro Materialkosten pro Lesezeichen.

Auch eines der herausstechenden Wahrzeichen Niddas, der Johanniterturm, hat zur Nacht der Museen geöffnet. Ab 19 Uhr finden dort Turmführungen im 15-Minuten-Takt statt. Damit auch die unten wartenden Gäste im Takt bleiben, sorgt dort die Tanzgruppe »Danze Liut« mit regelmäßigen Vorführungen in historischen Gewändern für beste Unterhaltung.

Einziges FeuerwehrMuseum im Kreis

Nur wenige Meter weiter stellt das Feuerwehrmuseum einmal mehr unter Beweis, warum es als einziges seiner Art in der Wetterau immer einen Besuch wert ist, wenn unter anderem Handdruckspritzen, Holz-Kippleiter und diverse Uniformen zur Schau gestellt werden. Ein Team aus freiwilligen Feuerwehrmännern und -frauen sorgen dort für Leckeres vom Grill und halten kühle Getränke bereit.

Auch das Jüdische Museum Nidda öffnet am Abend des 30. Juli seine Pforten. Das Museum zeigt die Geschichte der Juden, die in Nidda ihre Heimat hatten. Hier erfahren Besucher jede Menge Aufschlussreiches über das Alltagsleben, die Religion und die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Nidda sowie über die Synagoge und die Schicksale jüdischer Familien während der NS-Zeit. Als Extra-Aktion lädt das Museumsteam zu Spielen ein und wer möchte, kann nach Herzenslust das »Dreidlspiel« auszuprobieren. Ein Spiel, das zu Chanukka, dem jüdischen Lichterfest, gespielt wird. Zudem werden spielerisch die Erinnerungsorte an jüdischen Familien in Nidda erkundet.

Während die Nacht der Museen um 18 Uhr startet, öffnen die Einzelhandelsgeschäfte der Niddaer Innenstadt ihre Pforten schon um 17 Uhr.

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