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Digitalisierung fest im Blick

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Von: red Redaktion

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Im Amt bestätigt: der Gesamtvorstand der Ärztlichen Verrechnungsstelle. © pv

Büdingen (red). Die Ärztliche Verrechnungsstelle Büdingen hat in ihrer Jahreshauptversammlung dieser Tage ihren Gesamtvorstand bestätig: Alle bisherigen neun Mitglieder des Gremiums wurden in ihrem Amt bestätigt. Hinzukommt noch der in Büdingen niedergelassene Urologe Dr. Jost Weber. Dies berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung wählte der neue Gesamtvorstand den geschäftsführenden Vorstand. Hierbei gab es keine Änderungen zur bisherigen Besetzung: Erster Vorsitzender bleibt Dr. Gerd Albert aus Büdingen, als Stellvertreter fungieren weiterhin Dr. Gernot Heller aus Altenstadt und Dr. Axel Steffan aus Wölfersheim.

Dr. Albert berichtete den Mitgliedern über die positiven Resultate des vergangenen Jahres. Demnach konnte das kontinuierliche Wachstum des Konzerns aus den Vorjahren trotz der Pandemie im Geschäftsjahr 2021 fortgesetzt werden. Mit über 500 Beschäftigten gehört die Einrichtung zu den größten Anbietern von Dienstleistungen für Heilberufe in Deutschland.

Aufgabe der Unternehmensgruppe ist es, die Mitglieder von allen arztfremden, kaufmännischen und verwaltungstechnischen Arbeiten zu entlasten. Hierzu gehören insbesondere die Erstellung der Abrechnungen für die Privatpatienten sowie die Steuerberatung. Im Verbund mit allen Tochterunternehmen des Vereins werden Leistungen für zurzeit über 8500 Ärzte, Zahnärzte und Kliniken erbracht. Auch lobte Dr. Albert ausdrücklich die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der im vergangenen Jahr neu etablierten Geschäftsführung.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden stellte Geschäftsführer Tobias Salzmann die wesentlichen Ereignisse des Jahres 2021 vor. Hierbei erwähnte der Geschäftsführer insbesondere die Fortschritte in der Digitalisierung sowie das unternehmensgruppenweit eingeführte mobile Arbeiten, das den Mitarbeitern auch nach der Pandemie mehr Gestaltungsfreiheit und Flexibilität im Arbeitsleben bieten wird.

Neben technologischen und arbeitskulturellen Innovationen sei die Ärztliche Verrechnungsstelle auch ökologisch auf dem Weg in die Zukunft. Der erste Schritt werde die Installation einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Hauptgebäudes in Büdingen sein. Zudem soll ein Umweltmanagement eingeführt und eine Zertifizierung nach DIN ISO 14001 angestrebt werden.

Eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft der Unternehmensgruppe werde weiterhin die Digitalisierung darstellen. »Die ersten Schritte, die wir in der Digitalisierung gegangen sind, sind sehr vielversprechend. Welche Chancen sich weiterhin für uns ergeben und welche Vorteile dies für die Unternehmen und unsere Mitarbeiter bringen wird, erwarten wir mit Spannung«, blickte der Geschäftsführer positiv in die Zukunft.

Das Konzernergebnis, das Salzmann vorstellte, konnte sich ebenfalls sehen lassen. »Die Gesellschaften der Ärztlichen Unternehmensgruppe erzielten zusammen - bei einem Gesamtumsatz von 34,2 Millionen Euro - ein Betriebsergebnis von 3,65 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 2,5 Millionen Euro«.

Sehr zufrieden

mit Jahresergebnis

Das Eigenkapital des Konzerns konnte ebenfalls weiter gesteigert werden, »was die Unternehmensgruppe stark für die Zukunft macht und sie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten schützen kann«. Dr. Albert zeigte sich mit dem Jahresergebnis der Unternehmensgruppe sehr zufrieden. Auch für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsführung wieder gute Ergebnisse.

Albert dankte in seinem Schlusswort allen Geschäftsführern und Mitarbeitern für die - trotz der nicht immer einfachen Bedingungen in der Pandemie - sehr gute Leistung im vergangenen Geschäftsjahr. Er blick positiv in die Zukunft und freue sich auf die nächsten vier Jahre als Vorsitzender des Gesamtvorstandes.

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