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Frischwasser teurer, Schmutzwasser günstiger

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Von: Marc Stephan

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Frischwasser kostet künftig 3,72 Euro pro Kubikmeter, bislang sind es 2,19 Euro. Aber 2025 wird es wieder günstiger. © pv

Echzell (arc). Vieles wird teurer, so auch die Gebühren für das Frischwasser. Die Beiträge für Schmutzwasser und Müllabfuhr dagegen sinken, zumindest teilweise. Diese Beschlüsse haben die Echzeller Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung ohne größere Diskussionen gefasst.

Viel zu diskutieren gibt es dabei auch nicht, wie man aus den Ausführungen von Bürgermeister Wilfried Mogk (parteilos) folgern konnte. Er erklärte, dass die Kommunen aus diesen Gebühren keine Gewinne ziehen dürfen; sie sollen lediglich die entstandenen Kosten decken. Wenn tatsächlich Überschüsse entstehen, müssen diese bei der nächsten Festsetzung berücksichtigt werden. So stimmte die Gemeindevertretung den zur Kostendeckung errechneten Gebührenerhöhungen zu.

Höherer Kilo-Preis für Restmüll

Durch Überschüsse aus den Vorjahren sinkt der Preis für Schmutzwasser je Kubikmeter Frischwasser von 2,64 auf 2,07 Euro. Der Beitrag für das Niederschlagswasser je Quadratmeter versiegelter Fläche fällt von 0,47 auf 0,43 Euro.

Ebenfalls günstiger wird die Gebühr pro Restmüllgefäß. So kostete eine 1100-Liter-Mülltonne bisher 22,07 Euro je Monat, zukünftig schlägt sie nur noch mit 19,37 Euro zu Buche. Der Kilo-Preis für den Restmüll dagegen steigt um einen Cent auf 0,41 Euro je Kilogramm. Auch Sperrmüll wird um einen Cent pro Kilogramm teurer, Kompost dagegen einen Cent billiger.

Beim Frischwasser dagegen sieht es anders aus: Hier ergaben die Gebühren aus den Vorjahren eine Unterdeckung, sodass die Echzeller zukünftig mehr zahlen müssen. Beträgt der Satz bisher pro Kubikmeter Frischwasser 2,19 Euro, steigt er für 2023 und 2024 auf 3,72 Euro, um 2025 wieder auf 3,56 Euro zu sinken.

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