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Bürgermeister Thorsten Eberhard (l.) und Stadtverordnetenvorsteherin Adelheid Spruck (r.) würdigen das kommunalpolitische Engagement von Peter Beuschel, Doris Kuhl, Hans Peter Troß, Anette Porschewski, Helmut Kaiser, Hildegard Schneider, Ottmar Weber und Jörg Hebbe mit einer Ehrenbezeichnung (Es fehlen Björn Baum und Patricia Rausch).

Ehre, wem Ehre gebührt

  • VonPetra Ihm-Fahle
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Nidda (ihm). Zehn kommunalpolitisch engagierte Persönlichkeiten aus Nidda erhielten während der jüngsten Stadtverordnetenversammlung die Ehrenbezeichnung »Stadtälteste« beziehungsweise »Stadtältester«. Parlamentschefin Adelheid Spruck und Bürgermeister Thorsten Eberhard nahmen die Auszeichnungen vor.

»Es ist mir eine große Freude, die Ehrungen zu verleihen«, sagte Spruck. Sie bezeichnete diesen Akt als Ausdruck der Wertschätzung, die das Ehrenamt verdiene. Wie sie erläuterte, hat die Bezeichnung »Stadtälteste« nichts mit dem Alter zu tun, sondern sei historisch begründet und werde verliehen, wenn jemand mindestens 20 Jahre mit Mandat aktiv war. Sie schlug vor: »Es darf darüber nachgedacht werden, ob es eine andere Bezeichnung gibt - man könnte die Ehrenordnung mal modifizieren.« Manch eine der Geehrten sage, es sei »doch gar nicht notwendig«, da man das Ehrenamt gern ausübte. »Das sehe ich anders, denn wann erhält man mal die Wertschätzung, die man verdient? Und was wäre die Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement«, fragte Spruck.

Stolz sein auf

das Geleistete

Jede Person habe andere Gründe, sich zu engagieren. Manchmal sei es befriedigend gewesen, mitunter frustrierend, mal gab es Lob und manchmal Kritik. »Im Rückblick werden Sie sich sicher an schöne Begebenheiten erinnern. Sicher waren Sie auch mal enttäuscht, aber letztlich haben Sie sich darüber hinweg- und sich eingesetzt«, stellte Spruck fest. Die Geehrten könnten stolz auf sich und ihre Leistungen sein, durch die Nidda ein Stück lebenswerter wurde. Sie dankte den neuen Stadtältesten, aber auch deren Familien und Freunden, die während deren Aktivitäten auf die Ehrenamtlichen verzichten mussten.

Auch Rathauschef Thorsten Eberhard würdigte das Engagement: »Sie haben die Entwicklung unserer Stadt deutlich beeinflusst und gestaltet.« Er beschrieb die Arbeit, die bei solchen Mandaten anfällt, als kaum durch Außenstehende nachvollziehbar, etwa durch die Sitzungen und das Lesen der Unterlagen. »Sie investierten die Zeit gern, da sie etwas bewegen konnten«, konstatierte er. Die Ehrenamtlichen hätten zu demokratischen Prozessen in Deutschland beigetragen - dafür sage er »Danke«. Eine Ehrung erhielten Björn Baum (Wallernhausen), Peter Beuschel (Kohden), Jörg Hebbe (Harb), Helmut Kaiser (Nidda), Doris Kuhl (Schwickartshausen), Anette Porschewski (Geiß-Nidda), Patricia Rausch (Eichelsdorf), Hildegard Schneider (Nidda), Hans-Peter Troß (Ober-Widdersheim) und Ottmar Weber (Ulfa).

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